
Stand: 22.05.2026 20:00 Uhr
Ein Polizist hat auf der A1 einen Wasserbüffel erschossen. Das Tier war nach einem Bremsmanöver wegen stockenden Verkehrs am Bremer Kreuz aus einem Anhänger ausgebrochen. Durch Schüsse wurden mehrere Autos beschädigt.
Der Wasserbüffel durchbrach nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend zwischen Oyten und dem Bremer Kreuz in Fahrtrichtung Münster die Vorderwand des Anhängers und verletzte sich dabei. Das Tier sei anschließend unkontrolliert auf der Fahrbahn herum geirrt. Es habe zudem die Gefahr bestanden, dass das Jungtier auf die Gegenfahrbahn gelangt, teilte die Polizei am Freitag mit. Die A1 wurde deshalb in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Einschusslöcher an Autos
Weder Tierhalterin noch Polizei und weitere Verkehrsteilnehmer konnten den Angaben nach das Tier beruhigen. Letztlich habe ein Beamter das Tier mit mehreren Schüssen getötet, so die Polizei. Sowohl am Auto eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers, der am Einsatzort beim Wechsel von der A27 auf die A1 vorbeifuhr, als auch an einem Streifenwagen wurden später Einschusslöcher festgestellt. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Beamten gehen davon aus, dass die Einschusslöcher während des Einsatzes entstanden sind.
Polizei schaltet Hinweisportal
Die Polizei hat sowohl Ermittlungen zur Unfallursache als auch zu dem Schusswaffeneinsatz aufgenommen. Mögliche Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Cuxhaven unter der Telefonnummer (04721) 57 31 15 zu melden. Außerdem haben die Beamten ein Hinweisportal geschaltet.

Die Tiere sollen ab April das Auengebiet „Große Koppel“ im Stadtteil Herrenhausen abgrasen.

Das 350 Kilogramm schwere Tier war in Wolfsburg per Hubschrauber gefunden worden. Es ließ sich laut Polizei nicht betäuben.

Das Pferd war aus einem Anhänger ausgebrochen. Es konnte unverletzt wieder eingefangen werden.
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