Alles Hoffen und Bangen war leider vergebens. Der beim Auswärtsspiel in Saarbrücken schwer verunglückte Fan des FC Hansa Rostock ist seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Dies teilte der Club mit Verweis auf die Familie des Fans mit.

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„Leider hat es unser Moritz nicht geschafft, seine Verletzungen waren einfach zu schwerwiegend und die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun. Er ist heute friedlich im Beisein seiner Liebsten eingeschlafen. Für uns als Familienangehörige ist es ein wahnsinnig schwerer Verlust, dass unser Moritz so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Er war ein junger lebensfroher Mann, der für jeden immer da war und noch so viele Pläne hatte. Und jetzt müssen wir versuchen, mit diesem großen Verlust klarzukommen und es irgendwie zu verkraften“, heißt es in einer Erklärung des Vereins.

Verstorbener Hansa-Fan stammt aus Thüringen

Der 37-Jährige aus dem Landkreis Altenburger Land in Ost-Thüringen war in der Schlussphase des Spiels 1. FC Saarbrücken gegen Hansa Rostock aus relativ großer Höhe von der Gästetribüne des Ludwigspark gestürzt und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte leisteten umgehend Erste Hilfe. Anschließend wurde der schwer verletzte Fan in ein Krankenhaus gebracht und seitdem intensivmedizinisch behandelt. Nach Auswertungen vorhandener Videoaufnahmen konnte die Polizei ein Fremdverschulden ausschließen.

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„Wir, die Familie von Moritz, möchten uns noch ganz herzlich bedanken bei den Notfallsanitätern im Stadion, die gleich zur Stelle waren und ihn erstversorgt haben, bei den Rettungskräften, bei der Polizei Saarbrücken, bei den Ärzten im Klinikum, die sofort notoperiert und uns informiert haben, bei dem gesamten Team der Intensivstation Saarbrücken, die uns durch diese schwere Zeit liebevoll begleitet haben, bei der Fanszene Hansa Rostock und Carlo, die es uns möglich gemacht haben, unkompliziert in Saarbrücken unterzukommen, damit wir bei unserem Moritz sein konnten. Vielen, vielen Dank an diese ganzen Menschen, die alles getan haben, dass wir uns noch von unserem Moritz verabschieden konnten“, heißt es in der Erklärung.