Nach dem Fund gefährlicher Ampullen schränt die Stadt den Zugang zum Ebersdorfer Wald und zum Grenzwald ein. Das teilte das Rathaus am Freitag mit. In den Waldstücken waren in den vergangenen Wochen mehrere Glasampullen gefunden worden. Laut Stadt enthielten diese teils giftigen, explosiven oder krebserregenden Inhalt. Nun gilt eine Allgemeinverfügung. Besucher dürfen nur noch auf ausgewiesenen Wegen unterwegs sein. Hunde müssen angeleint bleiben.
Die Behörden gehen den Angaben zufolge davon aus, dass weiteres belastetes Material und mit schädlichen Chemikalien gefüllte Kleinbehälter im gesamten Waldstück oberflächennah gelagert sind oder von Wildtieren oder Personen ausgegraben werden könnten.
Über die Funde heißt es weiter, die Gefäße seien teilweise kyrillisch beschriftet gewesen. Daher sei möglich, dass ein Zusammenhang mit der einstigen Nutzung der Fläche durch die Sowjetarmee besteht, die bis etwa 1993 dort stationiert war.
Was sich genau in den Behältern befindet, dazu gibt es bisher keine Angaben.