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Der neue Berliner Pokalsieger heißt VSG Altglienicke! Das Finale im Mommsenstadion gewinnen die Südberliner 2:1 nach Verlängerung gegen den BFC Dynamo und ziehen so in den DFB-Pokal ein.
Schon vor Anpfiff schwenken die BFC-Fans weiße Fahnen – passend zu den weißen Trikots ihres Teams. Ein Omen? Denn am Ende heißt der Pokalsieger Altglienicke mit Sportchef und Ex-Profi Torsten Mattuschka.
Dynamo geht im Duell zweier Regionalligisten früh in Führung. Weil Altglienicke es nicht schafft, den Ball zu klären. Knezevic steht genau richtig, um den Ball volley ins Tor zu knallen (8.).
Aber die VSG gibt nicht auf. Immer wieder drängen sie in den gegnerischen Strafraum. Spätestens bei BFC-Torwart Ortegel ist aber Schluss. Erst kurz vor der Pause klappt’s endlich: Ein Kopfball landet direkt vor den Füßen von Sylla, der den Ball unter die Latte knallt. Ausgleich Altglienicke!
Dynamo-Chaoten wollen nach Abpfiff den Platz stürmen
Dann wird’s kurios: Die Partie läuft erst seit wenigen Minuten wieder, da bringt Schickerinsky an der Strafraumgrenze den BFC-Spieler Reincke zu Fall. Der lässt sich clever in den Sechzehner fallen. Elfmeter für den ehemaligen DDR-Rekordmeister (48.)! Dynamos Putaro steht schon mit dem Ball am Elfmeterpunkt, als er plötzlich ausgewechselt werden soll. Der für ihn eingewechselte Dadashov schießt stattdessen – aber VSG-Schlussmann Zwick hält (50.).

BFC-Fans auf der Tribüne des Mommenstadions
Foto: Matthias Koch
Nach 90 Minuten steht es immer noch 1:1. Die Partie geht in die Verlängerung. Bitter: Altglienicke ist nur noch in Unterzahl. Weil Ibrahimi nach einer Rangelei mit BFC-Spielern Gelb-Rot sieht (88.).
Doch davon lässt sich die VSG nicht aufhalten. Eine Flanke von Zografakis köpft Nietfeld an Ortegel vorbei ins Tor zum 2:1 (103.). Das Altglienicker Pokal-Wunder ist perfekt! Nach Abpfiff wollen BFC-Chaoten den Platz stürmen, die Polizei ist aber shcnell zur Stelle und verhindert Schlimmeres.