Regionalliga Nordost der A-Junioren 1. FC Lokomotive Leipzig – Tennis Borussia Berlin 5:5

In Leipzig entwickelte sich von der ersten Minute an ein denkwürdiger Schlagabtausch, bei dem die Defensivreihen auf beiden Seiten einen extrem schweren Stand hatten. Pascal Buchmann eröffnete in der 24. Minute den Torreigen für die Hausherren, doch TeBe schlug durch Esposito Ekene Uchendu (26.) postwendend zurück. Kurz vor dem Pausenpfiff war es erneut Buchmann (41.), der die Loksche mit einer 2:1-Führung in die Kabine schickte.

Was sich nach dem Seitenwechsel abspielte, war jedoch reiner, ungefilterter Offensiv-Anarchismus. Berlin glich durch Neset Bicakci (52.) aus, nur damit Leipzig im direkten Gegenzug durch einen fulminanten Doppelschlag von Ksawier Stachyra (53., 61.) auf 4:2 davonziehen konnte. Wer nun dachte, der Widerstand von TeBe sei gebrochen, irrte gewaltig. Ilya Getmanchuk (73.) verkürzte auf 4:3, doch praktisch im Gegenzug stellte Samim Bigi (74.) den alten Zwei-Tore-Abstand zum 5:3 wieder her.

Dramatik pur in der Crunchtime! In der 82. Minute schwächte sich Lok Leipzig, als Daniil Turchyn mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. TeBe warf in Überzahl alles nach vorne und blies zur Schlussoffensive. In der 90. Minute keimte durch den zweiten Treffer von Neset Bicakci zum 5:4 noch einmal massive Hoffnung auf. Und tatsächlich: Tief in der Nachspielzeit (90.+3) belohnten sich die Berliner für ihren unbändigen Kampfgeist, als Yusuf Güler zum schier unfassbaren 5:5-Endstand traf. Ein völlig verrücktes Unentschieden, das am Ende keinen Sieger fand

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