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Tsaghkunk (Armenien) – Für TV-Koch Roland Trettl (54) wurde „Kitchen Impossible“ brandgefährlich. Gemeinsam mit Sternekoch Hans Neuner (51) reiste er für die Vox-Show um die Welt. Während Neuner sich über eine „manipulierte“ Jury aufregte, kämpfte Trettl in Armenien mit einem traditionellen Tandur-Ofen, zerfetztem Teig und einer Aufgabe, wegen der er fast hinschmiss.
Zuerst kam Hans Neuner ins Schwitzen. Er musste für Trettls Familie in Südtirol „Trippa alla Parmigiana“ und „Sbrisolona“ zubereiten. Neuner beschwerte sich, dass ausgerechnet Trettls Familie als Jury kosten durfte: „Das ist ja Manipulation auf höchster Ebene!“ Für ihn gab es 5,3 Punkte im Durchschnitt. Trettl erkochte anschließend in Luxemburg 5,5 Punkte, Neuner schaffte in Österreich stattliche 6,8 Punkte.

Roland Trettls Konkurrent war der österreichische Koch und Gastronom Hans Neuner (50)
Foto: RTL/Endemol Shine/Marité Schulte-Trux
Ein Fladenbrot brachte Trettl ins Schwitzen
Für Roland Trettl ging es anschließend nach Armenien. Er traf auf einen gefüllten Riesenkürbis. Die eigentliche Herausforderung war jedoch Lavash, ein dünnes Fladenbrot. Das muss in einem Spezial-Ofen zubereitet werden: Der Teig wird geknetet, ausgerollt und dann an die Ofenwand gedrückt. Trettl sagt und wirkt dabei nervös: „Du weißt, das wird brutal.“

Im TV geht es für Trettl diesmal aber nicht wie bei seiner Vox-Show „First Dates“ ums Kuppeln, sondern um die armenische Spezialität Lavash
Foto: RTL/Endemol Shine/Tracey Gudwin
Trettl verbrannte sich die Hand
Am Tandur-Ofen standen zwei traditionelle Lavash-Köchinnen bereit, die nicht eingreifen durften. Der Koch schwitzte über dem Ofen und sagte: „Ich wusste nicht, wie die Hitze nach oben steigt!“ Dass er den Teig vorher anfeuchten muss, wusste Trettl ebenfalls nicht. Immer wieder fiel der Teig deshalb in die Glut. Verzweifelt hielt er die heißen Teig-Fetzen in der Hand und klagte: „Und dann hatte ich meine erste Verbrennung an der Hand.“ Schließlich war der Koch frustriert: „Lavash gibt es heute nicht. Es gibt nur Kürbis.“
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Doch dann hatte er endlich den Dreh raus: Das Lavash klebte an der Wand des Tandur-Ofens. Danach stöhnte Trettl: „Wenn ich nicht Yoga machen würde, würde das gar nicht funktionieren hier.“ Am Ende wurde Trettl doch noch belohnt: 7,5 Punkte gab es für ihn aus Armenien. Damit besiegte er seinen Kontrahenten Hans Neuner mit 13 zu 12 Punkten.