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Fortuna Düsseldorf vor dem nächsten Chaos! Das Aus von Manager Sven Mislintat (53) kam für Trainer-Legende Friedhelm Funkel (72) alles andere als überraschend. Der Klartext-Hammer des Aufstiegs-Rekordlers: „Das war von Anfang an ein großes Missverständnis. In Dortmund und Amsterdam gab es am Ende auch Ärger. Sein Spitzname ‚Diamanten-Auge‘ stammt von vor 20 Jahren.“

Auf den designierten Nachfolger Samir Arabi (47) wartet jetzt ein Scherbenhaufen in der 3. Liga. Funkel warnt: „Ein guter Mann. Aber die Situation ist brandgefährlich. Und die Zeit drängt.“ Bereits Ende Juni startet die Vorbereitung, doch der Kader besteht aktuell nur aus sieben Profis und drei Talenten. Vieles, was Mislintat vorbereitet hatte, droht nun wertlos zu sein.

Funkel: Kein Abstieg mit Thioune

Für Funkel steht fest: „Mit Daniel Thioune wäre Düsseldorf nicht abgestiegen.“ Der größte Fehler sei die vollmundige Aufstiegs-Ansage des Klubs aus der 2. Liga vor der Saison gewesen. Die trug auch der Trainer mit. Funkel: „Schon vor der Saison war klar, dass dieser Kader dafür nicht reicht.“

Thioune musste trotzdem nach nur acht Spielen gehen. Ex-Manager Klaus Allofs (69), der auch da noch den Aufstieg im Kopf hatte, und Ex-Sportdirektor Christian Weber (42/heute Elversberg) holten Markus Anfang (51). Zwar gab es kurzzeitig Aufwind, doch Funkel sagt: „Immer nur davon zu reden, man habe gut gespielt, reicht irgendwann nicht mehr.“

Funkel in Sorge um Fortuna

Auch Anfang musste gehen. Brisant: Teile des Aufsichtsrats wollten Funkel zurückholen! Was dieser bestätigt. Doch Mislintat entschied sich für Alexander Ende (46), der kurz zuvor in Münster entlassen worden war. Die Begründung des Managers: Man wolle etwas aufbauen und Ende kenne auch die 3. Liga. Funkel versteht die Entscheidung bis heute nicht: „Es ging nur darum, die Klasse zu halten. Und das wäre möglich gewesen.“

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Am Ende stiegen Fortuna und Münster ab – beide zuletzt von Ende trainiert. Funkel macht sich große Sorgen: „Samir Arabi muss jetzt viele richtige Entscheidungen treffen.“ Besonders bitter: Rund 60 Prozent der Fortuna-Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Funkel: „Das ist ganz schlimm für die Menschen.“