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Am Ostermontag verursachte Ex-Werder-Stürmer Marvin Ducksch (32) in England einen schweren Autounfall unter Alkoholeinfluss. Nun muss er dafür büßen. Der Leamington Spa Magistrates Court verdonnerte den Profi von Birmingham City zu 16.000 Pfund Geldstrafe (ca. 18.500 Euro), einem 14-monatigen Fahrverbot und je 1000 Pfund Schmerzensgeld an die beiden Unfallopfer. Beim Alkoholtest wurden 1,06 Promille Alkohol festgestellt, erlaubt sind 0,7.
Nach Suff-Fahrt: Ducksch in England verurteilt
Seine Anwältin Julia Morgan betonte Duckschs „tadellosen Charakter“ und führte an, dass Ducksch nach dem Unfall bis zum Eintreffen der Polizei gewartet und sich um die beiden weiblichen Unfallopfer gekümmert habe. Sie blieben von schweren Verletzungen verschont. Eine litt unter Nasenbluten sowie kleineren Verletzungen an Stirn und Daumen.
Als Erklärung für den Unfall führte Ducksch an, er habe die Musik im Auto wechseln und einem auf der Straße liegenden Ast ausweichen wollen.
Ducksch war vor zwei Wochen in Bremen und stattete seinen früheren Mitspielern für mehrere Stunden einen Besuch in der Kabine ab. „Meine Saison in England ist vorbei, die hier nicht. Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt und die Kollegen besucht“, sagte Ducksch.
Er fuhr am Weserstadion nicht mit dem eigenen Auto vor, sondern kam per Taxi (Uber). Nach dem Saisonschluss feierte der Stürmerstar (schoss Werder mit 20 Toren zum Wiederaufstieg) sogar noch mit ihnen auf Ibiza. An einer Rückkehr zu Werder ist allerdings nichts dran. Ducksch war im August 2025 für 2 Mio. Euro Ablöse aus Bremen auf die Insel gewechselt.
Wie es für Ducksch sportlich weitergeht, ist unklar. Nach einem Jahr bei Zweitligist Birmingham (36 Pflichtspiele, elf Tore) könnte der Abschied nahen – und die Rückkehr nach Deutschland. Zuletzt zeigte Hauptstadt-Klub Hertha BSC Interesse an einem Transfer des Ex-Nationalspielers (2 Einsätze).