Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine am Pfingstwochenende sind Gebäude des Dominikanerklosters in Kyiv beschädigt worden. Nach Angaben der Verantwortlichen explodierte am frühen Sonntagmorgen eine Rakete in einem Nachbargebäude, wodurch erhebliche Sachschäden an den klösterlichen und akademischen Einrichtungen entstanden.

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Der Prior des Klosters, Petro Balog, teilte über soziale Netzwerke mit, dass durch die Druckwelle der Explosion in der Nachbarschaft mehr als 40 Fenster und Türen der Einrichtung zerstört wurden. Mit Blick auf die Intensität der Angriffe äußerte Balog, dass es manchmal den Anschein habe, dass in Russland „Wilde und nicht Menschen“ regierten.

Nach Angaben des Leiters der ukrainischen Dominikaner-Provinz, Jaroslaw Krawiec, erstrecken sich die Schäden auch auf die Klosterzellen der Ordensleute, die Kapelle sowie auf Räumlichkeiten des Thomas-von-Aquin-Instituts. Diese römisch-katholische Hochschule wurde im Jahr 1992 eröffnet und ist seit dem Jahr 2000 der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin angegliedert.

Opfer im Stadtgebiet

Die im Kloster anwesenden Ordensbrüder sowie deren Gäste blieben bei dem Vorfall unverletzt. Nach offiziellen Behördenangaben forderte der russische Angriff vom Sonntag im Stadtgebiet von Kyiv jedoch Menschenleben. Demnach wurden zwei Personen getötet und 87 weitere Einwohner verletzt.

(kap – mg)