Da ließ es sich zum Pauschalpreis (man konnte 5er, 8er oder 10er-Proben für rund 2,60/Glas kaufen) fabelhaft probieren, was sonst glasweise nur schwer erhältlich ist. Wackerbarths Bussard Royal Reserve (mindestens 42 Montae auf der Hefe) oder der 2019 Blanc de Noir brut (54 Monate) beispielsweise, 2019 l’Artiste brut von Schloss Vaux (60 Monate), 2019 Chardonnay Cuvée Tradition brut (mit 13% Reserve-Weinen aus 2018) vom Sektgut St. Laurentius, 2016 Rosé Reserve (über 120 Monate Hefelagerung, Sekthaus Raumland), 2018 Riesling brut 50 (Frank John – nach 71 Monaten Hefelager degorgiert) – insgesamt standen über 50 Sekte zur Auswahl, und da war es schon ganz gut, dass Pfingsten am Sonntag und Montag gefeiert wird, man sich also Zeit nehmen konnte…
Ein kleines i-Tüpfelchen auf dem großen Sahnehäubchen toller Sekte war dann noch, dass im Belvedere ausgezeichnete (im Wortsinne…) Sekte verkostet werden konnten: die Sieger von Meiningers Deutschem Sektpreis 2026! Die Fachjury hatte im Vorfeld 430 Sekte in sieben Kategorien blind verkostet, nun lagen die Sieger-Flaschen im Eiskühler. Wieder mit unter den Preisgekrönten: ein Sekt von Schloss Wackerbarth. In der Kategorie „Sortenvielfalt Sekt“ gewann die Cuvée Tradition brut, eine Cuvée aus Riesling, Scheurebe und Weißburgunder. Und mit 16 € auch ein absolutes Preis-Genuss-Verhältnis – da gibt es für mehr Geld manchmal Schlechteres…