Starke Drittliga-Saison als Türöffner nach Stuttgart

Marius Funk überzeugte in der abgelaufenen Spielzeit als unangefochtene Nummer eins in der Lausitz. In 33 Drittligaeinsätzen für Energie Cottbus hielt er achtmal die Null und kam auf einen kicker-Notenschnitt von 2,62, einer der besten Werte der gesamten Liga zwischen den Pfosten.

Bereits 2013 hatte der gebürtige Aalener mit dem VfB die deutsche U17-Meisterschaft gewonnen. Von der U15 bis zur U21 durchlief er zwischen 2011 und 2016 sämtliche Nachwuchsstufen der Schwaben. Danach führte ihn sein Weg über die SpVgg Greuther Fürth und den FC Ingolstadt schließlich nach Cottbus, wo sein Vertrag in diesem Sommer ausläuft.

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth lobte den Rückkehrer in der offiziellen Mitteilung des Vereins als charakterlich wie fußballerisch wertvollen Neuzugang, der als gestandener Profi zurückkomme. Zudem erfüllt Funk die UEFA-Local-Player-Regelung, was für den VfB mit Blick auf die erneute Qualifikation für das internationale Geschäft einen weiteren Vorteil darstellt.

Klare Rollenverteilung im neuen Torwarttrio

Funk übernimmt die Rolle des dritten Torhüters im Profikader. Einsätze bei der U21 sind laut Stuttgarter Nachrichten ebenfalls denkbar. Die Hierarchie ist dabei klar geregelt. Dennis Seimen kehrt nach seiner Leihe beim SC Paderborn zurück und soll als neue Nummer eins eingeplant sein. Fabian Bredlow bleibt als zweiter Keeper. Alexander Nübel verlässt den Klub hingegen im Sommer.