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Ob dieser Zeitvorsprung zum entscheidenden Vorteil am Mittwoch (21 Uhr, Nitro und RTL+) im Endspiel der Conference League in Leipzig wird? Während England-Klub Crystal Palace erst am Dienstagnachmittag nach Sachsen fliegt, landete Final-Gegner Rayo Vallecano bereits am Montagabend.

Um 19.04 Uhr setzte die Boeing 787-8 am Flughafen in Schkeuditz auf. Mit dem eigens für das Endspiel gebrandeten Mannschaftsbus ging es direkt weiter zum Team-Hotel „Hyperion“ neben dem Hauptbahnhof.

Am Montagabend, kurz nach 20 Uhr, fuhr der Mannschaftsbus von Rayo Vallecano vor dem Hotel Hyperion am Hauptbahnhof vor

Am Montagabend, kurz nach 20 Uhr, fuhr der Mannschaftsbus von Rayo Vallecano vor dem Hotel Hyperion am Hauptbahnhof vor

Foto: Anika Dollmeyer

Eine Blitz-Ankunft – und deutlich schneller als die meisten der 11000 erwarteten Anhänger aus dem Madrider Stadtviertel Vallecas. Gerade einmal 14 spanische Fans warteten am Flughafen auf ihre Mannschaft.

Für Rayo ist es ein historischer Abend. Der Klub steht erstmals in seiner Vereinsgeschichte in einem europäischen Klubfinale. Auch Gegner Crystal Palace erlebt eine Premiere.

Crystal Palace trainiert noch in England

Das Team von Ex-Bundesliga-Trainer Oliver Glasner (51/Wolfsburg, Frankfurt) absolviert am Dienstagvormittag um 11.15 Uhr noch sein Abschlusstraining in der Heimat. Erst danach geht es in den Flieger Richtung Sachsen.

Kurios: Fast zeitgleich steht bei den Spaniern in Leipzig nach BILD-Informationen erst das Frühstück auf dem Plan. Obwohl Rayo deutlich eher in der Stadt ist, lassen sie es ruhig angehen. Trotz ihres Zeitvorsprungs ist das Abschlusstraining im Stadion erst für 19 Uhr angesetzt.

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Ob die Profis die freie Zeit nutzen und die Stadt oder das Fan-Fest auf dem Marktplatz erkunden, ist offen. Sollten sie sich für einen Spaziergang entscheiden, dürften sie vielen Engländern begegnen.

Rund 18.000 Fans haben sich Tickets für das Endspiel gesichert. In den umliegenden Hotels neben dem „Hyperion“ soll die Zahl britischer Gäste dominieren – trotz teils abenteuerlicher Anreisen.

Weil Direktflüge nach Leipzig begrenzt und teilweise extrem teuer sind, wählten einige Anhänger sogar Routen mit Zwischenlandungen in Oslo oder München.