Diese Fußball-Weltmeisterschaft bietet für Fans in Europa und Deutschland so einige Herausforderungen. Durch die mehrstündige Zeitverschiebung werden einige Spiele erst spät am Abend hiesiger Zeit oder gar mitten in der Nacht angepfiffen. Das hat auch Auswirkungen auf die Public-Viewing-Events in Düsseldorf.

400 Fans sollen gemeinsam auf dem Gelände des Blumengroßmarkts einige Spiele verfolgen können. Organisiert wird das Public Viewing vom Eventveranstalter Wellfairs. Gezeigt werden nach Angaben des Veranstalters alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft, außerdem „ausgewählte weitere Partien“ aus den Sechzehntel- und Achtelfinals sowie alle Spiele ab dem Viertelfinale. Die Location ist demnach gut durchlüftet, aber auch überdacht und damit „ideal für eine echte Stadionatmosphäre, unabhängig vom Wetter“.

Die Spiele sollen auf einem 7 mal 3,5 Meter großen Bildschirm übertragen werden. Zum Fußball soll es auch ein umfassendes gastronomisches Angebot geben, mit Bier, Wein, Spritz und Softdrinks sowie Nachos, Popcorn, Pommes, Empanadas und Würstchen. Dafür wird ein Eintritt von einem Euro zuzüglich zehn Euro Mindestverzehr fällig. Jedes Ticket enthält eine Sitzplatzgarantie an den Bierzelttischen. Einlass ist jeweils eine Stunde vor dem ersten Spiel.

Auch im Stahlwerk an der Ronsdorfer Straße sollen einige Spiele übertragen werden. Unter dem Motto „Heimspiel 2026“ werden nach Angaben auf der Homepage alle Deutschland-Spiele sowie das Finale gezeigt. Fußballfans können sich dabei entscheiden, ob sie drinnen in der Stahlwerk-Halle oder draußen im Treibgut zuschauen wollen. Eintritt wird dort nicht fällig, die Tore öffnen jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn.

Ort: Ronsdorfer Straße 134

Und sonst? Nun, bisher scheinen sich die Fußballfans weitgehend auf die Altstadt oder bekannte Fußballkneipen wie das Mutt’s in Pempelfort zu verteilen. Auch das Bilker Häzz in Bilk wird beispielsweise zum gemeinsamen Open-Air-Fußballschauen einladen. Doch größere Veranstaltungen sind bisher nicht geplant, auch ein eigenes Public-Viewing-Event von der Stadt wird es nicht geben. Der zuständige Ordnungsdezernent Christian Zaum hatte kürzlich gesagt, er rechne auch nicht damit, dass mit Blick auf die späten Anstoßzeiten noch private Veranstalter Genehmigungen einholen werden.