Ausflugstipp

„Bayrisches Nizza“: Warum Aschaffenburg seinen Beinamen verdient

Aktualisiert am 26.05.2026 – 21:12 UhrLesedauer: 2 Min.

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Panoramablick auf Schloss Johannisburg in Aschaffenburg (Archivbild): Die Stadt am Main lohnt sich für einen Tagesausflug. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Bernhard Klar/imago)

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Weinberge, Feigenbäume und ein Renaissance-Schloss direkt vor den Toren Frankfurts. Warum Aschaffenburg seinen Beinamen „Bayerisches Nizza“ trägt.

Ein Spaziergang durch Aschaffenburg wirkt für viele wie ein Kurzurlaub im Süden Europas: Weinberge, Feigenbäume und ein imposantes Schloss prägen das Bild. Dabei liegt die bayerische Stadt nur rund 40 Kilometer südöstlich von Frankfurt, direkt an der hessischen Grenze – mit der Bahn dauert die Fahrt etwa 35 Minuten.

Schon König Ludwig I. schwärmte vom „bayerischen Nizza“. Bis heute gilt Schloss Johannisburg als wichtigstes Ausflugsziel und Wahrzeichen der Stadt: Hoch über dem Main erhebt sich der Bau aus rotem Sandstein – eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Deutschlands.

Von der Terrasse bietet sich ein weiter Blick auf den Fluss. Wer mehr Zeit mitbringt, kann zudem die Schlossmuseen besuchen: Dort gibt es unter anderem eine Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach, die Schlosskapelle sowie eine Sammlung von Korkmodellen antiker Bauwerke.

imago images 0806041273Vergrößern des BildesBlick auf den Main vom Pompejanum in Aschaffenburg. (Quelle: IMAGO/Val Thoermer/imago)

Magnolienhain: Blütenmeer in Weiß und Rosa

Wenige Schritte weiter, am Hochufer des Mains entlang, befindet sich das Pompejanum. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji, ließ König Ludwig I. von 1840 bis 1848 die Nachbildung eines römischen Wohnhauses errichten. Besucher sehen im Pompejanum echtes Mosaik, Wandmalereien und originalgetreue Architektur. Das Gefühl, in Nizza zu sein, kommt durch die Parkanlage zwischen Schloss und Popejanum bei schönem Wetter tatsächlich auf. Direkt am Pompejanum wachsen auch Feigenbäume, zudem befindet sich darunter ein Weinberg.

Ebenfalls empfehlenswert bei einem Ausflug nach Aschaffenburg ist der Magnolienhain im Schöntal. Die Parkanlage liegt rund 15 Minuten zu Fuß vom Schloss entfernt. Rund 40 Magnolienbäume blühen hier in Weiß und Rosa um die Wette. Der Park verwandelt sich im Frühling in ein duftendes Farbenmeer. Auch als Fotomotiv eignet sich der Magnolienhain bestens.

imago images 0809707375Vergrößern des BildesErste Sonnenstrahlen am frühen Morgen im Magnolienhain im Park Schöntal in Aschaffenburg (Archivbild). So schön kann der Frühling sein. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Raphael Schmitt/imago)

Aschaffenburg: Höchste Kneipendichte in Bayern

Auch die Altstadt von Aschaffenburg hat, trotz ihrer beschaulichen Größe, einiges zu bieten. So reihen sich etwa in der Sandgasse verschiedene Restaurants und Cafés aneinander. Viele Lokale bieten genug Platz auf ihrer Außenterrasse. So lässt sich an warmen Frühlingstagen der eine oder andere Aperol Spritz oder Kaffee genießen, während man dem bunten Treiben in der Altstadt zusieht.