Die historische, dunkle Sandsteinskulptur „Malerei“ liegt geschützt auf einer Holzpalette in der Ruine der Zionskirche (Lapidarium).
Warten auf den Neustart: Die Skulptur „Malerei“ ist eines der Originale, die derzeit im Lapidarium der Zionskirche lagern. Sie soll als nächstes Replikat für die Hauptstraße kopiert werden. Foto: Jenny Pfriem/Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft

Doch die Arbeit ist nicht getan: Drei Postamente entlang der Hauptstraße stehen noch leer. Als nächste soll die „Malerei“ folgen – und auch dafür hofft die Stadt auf Unterstützung. „Helfen Sie uns mit Ihrer Spende zugunsten des Fonds Stadtgrün bei der Finanzierung dieser Figur“, appelliert Döll an die Dresdnerinnen und Dresdner.

Hinter dem Projekt steht eine lange Geschichte. Die barocken Skulpturen – Werke unter anderem von Johann Baptist Dorsch, Thaddäus Ignatius Wiskotschill und Johann Ferdinand Feige – kamen 1979 auf die neu gestaltete Hauptstraße. Wegen ihres schlechten Zustands wurden die wertvollen Originale 2014 ins städtische Lapidarium in der Ruine der Zionskirche gebracht, wo sie bis heute lagern. Seit 2023 entstehen schrittweise Kopien, die nach und nach ihren angestammten Platz wieder einnehmen. Nach „Archäologie“, „Architektur“, „Lied“ und „Urania“ ist die „Bildhauerei“ nun die fünfte, die zurückkehrt.