In Gedenken an den langjährigen Präsidenten des Stadtsportbundes Wolfgang Rombey hat der Stadtsportbund Mönchengladbach (SSB) den „Wolfgang-Rombey-Fonds zur Förderung des Jugendsports“ ins Leben gerufen. Wie der SSB mitteilt, sei die Jugendförderung stets ein besonderes Anliegen Rombeys gewesen. Zehn Jahre lang war der frühere Stadtdirektor und Beigeordnete in Mönchengladbach als SSB-Präsident tätig. Im Juli 2025 verstarb Rombey im Alter von 77 Jahren.

Den finanziellen Grundstock des Fonds bilden nach Auskunft des SSB Spenden zugunsten der Sportjugend, die sich Rombeys Familie anlässlich seiner Beisetzung gewünscht hatte. „Wir haben lange überlegt, wie die Spenden am besten verwendet werden können, und hatten dann die Idee, dass ein nach Wolfgang Rombey benannter Fonds eine gute Möglichkeit ist, dauerhaft an unseren früheren Präsidenten zu erinnern“, sagt Stadtsportbund-Präsident Hans Wilhelm Reiners.

Der Sportjugend-Vorsitzende Hermann Josef Stefes ergänzt: „Wir hoffen, weitere Spender gewinnen zu können, denen die Förderung des Jugendsports ein Anliegen ist, um so dauerhaft junge Sportlerinnen und Sportler unterstützen zu können.“

Ziel des Fonds ist es, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im sportlichen Bereich zu unterstützen. Dabei sollen durch die Förderung vereinsbezogener Maßnahmen im organisierten Sport möglichst viele junge Menschen Zugang zum Vereinssport erhalten.

Förderanträge über den Stadtsportbund Mönchengladbach können ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Mitgliedsvereine des Stadtsportbundes Mönchengladbach stellen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Betreuung der Kinder und Jugendlichen durch qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter erfolgt.

Außerdem muss ein antragstellender Verein ein beschlossenes Schutzkonzept zur Prävention interpersonaler und sexualisierter Gewalt vorlegen. Welche Projekte gefördert werden, entscheidet ein Beirat, der auch jährlich dem Präsidium des Stadtsportbundes und dem Vorstand der Sportjugend im Stadtsportbund über die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel berichten wird.