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Köln – Vom Straßenkicker zum Weltmeister! Die ganz große Bühne in seinem alten „Wohnzimmer“ in Köln-Müngersdorf: Im FC-Stadion feierte Klub-Legende Lukas Podolski (40) am Mittwochabend die Welt-Premiere seiner Netflix-Doku „POLDI“, die ab dem 4. Juni beim Streaming-Dienst läuft.
Poldi: „Die Idee zur Doku kam vor knapp zwei Jahren. Dann bespricht man das in der Gruppe und fragt sich: Was ist dir wichtig? Ich habe gesagt: Wenn ich etwas mache, dann möchte ich keine klassische Fußball-Doku. Wenn man sich heute von mir Szenen und Tore anschauen will, dann schaut man sich das auf Youtube an. Deshalb hatte ich den Ansatz zu sagen: Lass uns den Spieß mal umdrehen.“
Im Stadion gab’s dann für die rund 500 geladenen Gäste Poldi pur. Vom Jungen mit polnischen Wurzeln, über den WM-Titel 2014 bis hin zum heutigen Geschäftsmann. Ungeschminkt und vor allem mit sehr vielen privaten Einblicken.
Schwer gefallen ist es ihm nicht, den privaten Poldi zu zeigen: „Ich wusste, worauf ich mich einlasse. Wenn man die Hosen runterlässt, muss man die Hosen runterlassen. Das gehört dann dazu. Am Ende muss die Doku nicht mir gefallen, sondern den Leuten.“

Poldis Vater Waldemar (71) hat sich die Achillessehne gerissen, schaffte es trotzdem zur Premiere
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Viel Prominenz vor der Aufführung auf dem Roten Teppich, u.a. mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (50), Entertainer Oliver Pocher (48) und Poldis ehemaligem WM-Weggefährten Christoph Kramer (35). Pocher: „Poldi ist einfach ein geiler Typ, einer der beliebtesten Fußballer, die wir in Deutschland je hatten.“ Wüst: „Egal, wo Poldi überall gespielt hat: Alle Leute würden sagen: Poldi ist ein authentischer Typ. Ich habe ganz viele Poldi Momente. Ich bin FC-Fan durch und durch. Und das Schöne an Poldi ist, dass man das weltweit niemandem erklären muss.“
FC-Boss Kessler war verhindert
Auch Poldis Familie war in Müngersdorf dabei. Vater Waldemar (71) humpelte sogar an Krücken über den Roten Teppich. Er hat sich am linken Fuß die Achillessehne gerissen.
Vom 1. FC Köln waren u.a. Aufsichtsrats-Boss Lionel Souque (54) und Marketing-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld (39) dabei. Sport-Boss Thomas Kessler (40) war auch eingeladen, war aber verhindert.