Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Von der Leyen äußert sich zu EU-Beitritt der Ukraine

Aktualisiert am 27.05.2026 – 21:59 UhrLesedauer: 12 Min.

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EU-Kommissionchefin Ursula von der Leyen: Die kommenden Wochen seien entscheiden für den Weg der Ukraine in die EU. (Quelle: Mindaugas Kulbis)

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Die EU-Kommissionschefin fordert „entscheidende Schritte“ von Kiew. Die Ukraine braucht dringend mehr Flugabwehrraketen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Von der Leyen äußert sich zu EU-Beitritt der Ukraine

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Mittwoch, sie habe mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über den Weg des Landes in die EU gesprochen. Die kommenden Wochen seien entscheidend, um im Beitrittsprozess entscheidende Schritte voranzugehen, schrieb von der Leyen auf der Plattform X. Europa unterstütze die Ukraine weiterhin im Krieg gegen Russland, so von der Leyen weiter.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte kürzlich vorgeschlagen, der Ukraine als Antwort auf ihre Forderung nach einem schnellen EU-Beitritt einen neuen Sonderstatus als „assoziiertes Mitglied“ der Europäischen Union anzubieten. In einem Brief an die EU-Spitzen schlug der CDU-Politiker vor, Russlands Nachbarland sofort enger in die Institutionen einzubinden. Volle Mitgliedschafts- und Stimmrechte soll es zunächst aber nicht bekommen.

Der Sonderstatus wäre ein starkes politisches Signal, „das die Ukraine und ihre Bürgerinnen und Bürger in ihrem anhaltenden Kampf gegen die russische Aggression so dringend brauchen“, hieß es in dem Brief von Merz. Eine zeitnahe reguläre Aufnahme der Ukraine in die EU bleibt nach Einschätzung von Merz allerdings unrealistisch. „Es ist offensichtlich, dass wir den Beitrittsprozess nicht kurzfristig abschließen können“, so Merz in seinem Brief. Als Gründe nannte er „zahllose Hürden“ und die politisch schwierigen Ratifizierungsverfahren in mehreren Mitgliedstaaten.

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Über das Pfingstwochenende hatte die russische Armee die Ukraine und insbesondere die Hauptstadt Kiew massiv mit Drohnen und Raketen angegriffen. Dabei setzte sie auch die Hyperschallrakete Oreschnik ein, die nach Angaben aus Moskau mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann. Die Angriffe erfolgten, nachdem Russland der Ukraine vorgeworfen hatte, eine Berufsschule in der von Russland besetzten Region Luhansk angegriffen und dabei 21 Menschen getötet zu haben.