Der FC Barcelona hat sich im Poker um Anthony Gordon offenbar gegen den FC Bayern durchgesetzt. Die Katalanen wollen den Transfer wohl schon am Donnerstag finalisieren. Inzwischen kommen immer mehr Details heraus.

Laut „Mundo Deportivo“ erhält Gordon beim FC Barcelona einen Fünfjahresvertrag. Der Medizincheck soll am Donnerstag stattfinden.

Barca und Newcastle United haben sich offenbar auf eine Fixablöse in Höhe von 70 Millionen Euro geeinigt. Hinzu können wohl Boni von bis zu zehn Millionen Euro kommen. Der spanischen Sportzeitung zufolge sind diese von möglichen Titelgewinnen und den Spielanteilen von Gordon unter Trainer Hansi Flick abhängig.

FC Bayern versuchte es offenbar noch einmal

Wie das englische Portal „The Chronicle“ schreibt, sollen sowohl der FC Barcelona als auch der FC Bayern am Mittwoch jeweils ein Angebot bei Newcastle United eingereicht haben. Die Münchner hätten sich letztlich aus dem Poker zurückgezogen, heißt es in dem entsprechenden Bericht. Gordon soll beim spanischen Meister ein Gehalt von umgerechnet rund 346.000 Euro pro Woche winken, was einem Jahressalär von circa 18 Millionen Euro entsprechen würde.

Der Linksaußen hat in der abgelaufenen Saison 17 Tore und fünf Vorlagen in 46 Pflichtspielen für Newcastle United beigesteuert. Sein Vertrag in Nordengland ist noch bis 2030 datiert. Dass Gordon vor dem Absprung steht, ist jedoch schon seit Tagen ein offenes Geheimnis.

Der englische WM-Fahrer galt in den letzten Wochen als heißer Transfer-Kandidat des FC Bayern. Münchens Sportvorstand Max Eberl hatte aus dem grundsätzlichen Interesse an Gordon kein Geheimnis gemacht.

Wie es scheint, muss sich der FC Bayern auf dem Transfermarkt nun nach einer Alternative umschauen. Der deutsche Rekordmeister will seine Offensive in diesem Sommer dem Vernehmen nach um eine weitere Option ergänzen.