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Die Bayern haben einen Porzellan-Kakadu als Kult-Maskottchen. Auch Hannover setzt zur neuen Saison auf einen Vogel – aber einen lebendigen. Der Zweitligist befördert Akademie-Talent Alexander Vogel (20) und macht den Offensivspieler zum Profi (Vertrag bis 2029).
„Ich bin in Hannover geboren, war schon als Kind in der Arena und spiele seit der U12 für 96 – dieser Klub ist für mich Heimat“, sagt der Angreifer. „Dass ich hier jetzt einen Profivertrag unterschreiben darf, bedeutet mir unglaublich viel. Die Zeit in der Akademie hat mich an den Punkt gebracht, an dem ich mich nun befinde. 96 hat mir einen Plan für meinen weiteren Weg aufgezeigt. Ich werde hart daran arbeiten, diesen Weg Schritt für Schritt zu gehen.“
Hannover 96 hat jetzt einen Vogel
Der Rechtsfuß war in der vergangenen Regionalliga-Saison in 27 Viertliga-Einsätzen an 14 Treffern beteiligt. Bereits im Winter-Trainingslager der Profis durfte er mit, konnte im Test gegen Duisburg (2:0) einen Treffer vorbereiten. Vogel soll auf den Listen einiger Drittligisten gelandet sein. Auch sein ehemaliger Förderer Daniel Stendel (52) würde ihn nach BILD-Informationen gern mit nach Nordengland zum neuen Klub FC Barnsley nehmen.
Macht Vogel tatsächlich sofort den Abflug? Eine Leihe, um Spielpraxis zu bekommen, ist bei 96 ein denkbarer Zukunftsplan für das Eigengewächs. „Wir freuen uns jetzt erst einmal, dass wir einen richtig guten Jungen an uns gebunden haben, und werden im Laufe des Sommers zusammen mit Alex schauen, was der beste nächste Schritt für ihn und seine Entwicklung ist“, sagt Sportdirektor Ralf Becker (55). Er ist von Vogels Qualitäten überzeugt: „Alex hat sich über viele Jahre in unserer Akademie kontinuierlich entwickelt und sich diesen Schritt absolut verdient. Gerade in seiner ersten Saison im Herrenbereich in der U23 hat er gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Er bringt viel Spielintelligenz mit, ist offensiv variabel einsetzbar und hat ein sehr gutes Gefühl für Räume und Mitspieler.“