Der Mietspiegel sei ein wirksamer Schutz vor ungerechtfertigten Mieterhöhungen und sei auch bei Neuvermietungen bedeutsam, betonte auch Wohnsenator Gaebler am Donnerstag bei der Vorstellung des sofort in Kraft tretenden Mietspiegels. Es handele sich um einen qualifizierten Mietspiegel, der sowohl von Mieter- als auch Vermieterverbänden unterschrieben worden sei.
„Der Wahnsinn auf dem Berliner Wohnungsmarkt bildet sich immer mehr im Berliner Mietspiegel und dort vor allem bei den extremen Oberwerten ab“, kommentiert Wibke Werner, Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, den neuen Berliner Mietspiegel. Zwar liege die ortsübliche Vergleichsmiete weiterhin unter 8 Euro pro Quadratmeter, das dürfe aber nicht über die Steigerung hinwegtäuschen. „So stark ist die ortsübliche Vergleichsmiete seit 2017 nicht mehr gestiegen“, so Werner.