Hintergründe weiter unklar
Messerattacke auf Opferfest – Haftbefehl gegen Mann
28.05.2026 – 15:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Polizisten sperrt einen Bereich ab: In Dresden kam es zu einem Messerangriff. (Quelle: xcitepress/Lucas Friedenhain)
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In Dresden greift ein Mann einen anderen Mann mutmaßlich mit einem Messer an. Die Polizei nimmt den 36-Jährigen fest. Nun entscheidet ein Ermittlungsrichter, wie es weitergeht.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat nach einer Messerattacke Haftbefehl gegen einen 36-Jährigen erlassen. Die Behörde wirft ihm versuchten Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung vor.
Der Mann soll am Mittwoch einen 29-Jährigen am Großen Garten angegriffen und verletzt haben. Der Beschuldigte aus Afghanistan befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs gegen 9.20 Uhr laut Staatsanwaltschaft mit vielen anderen Muslimen an der Straßenbahnhaltestelle Lennéplatz in der Nähe der Cockerwiese. Dort wurde demnach das Opferfest gefeiert. In diesem Rahmen soll er zufällig den ihm bekannten 29-Jährigen, ebenfalls ein Mann aus Afghanistan, getroffen haben.
Staatsanwaltschaft: Mann handelte in Tötungsabsicht
Er soll den 29-Jährigen mit einem Messer angegriffen und ihm Verletzungen am Hals und am Bauch zugefügt haben. Dabei soll der mutmaßliche Angreifer mit Tötungsabsicht gehandelt haben. Der 29-Jährige überlebte den Angriff den Angaben zufolge und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden.
An der Haltestelle waren nach der Attacke deutliche Blutspuren zu sehen. Kriminaltechniker sicherten Spuren und suchten unter anderem in Mülleimern nach der Tatwaffe. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Die Polizei konnte den 36-Jährigen vorläufig festnehmen. Er erlitt demnach leichte Verletzungen. Mit dem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft soll er noch am Donnerstag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt werden. Der Mann ist laut Behörde nicht vorbestraft und hat keine Angaben zu dem Vorfall gemacht. Die Ermittlungen der Attacke – auch zu den Hintergründen – dauern den Angaben zufolge an.
