Am Samstag hat die Oper „Der Florentiner Hut“ von Nino Rota im Wuppertaler Opernhaus Premiere. Beim Gespräch mit Regisseurin und Ausstatter wird deutlich, dass sich das Publikum auf eine lebendige, temporeiche Komödie freuen kann. Die Musiktheater-Regisseurin Laura Attridge hat an der Royal Opera London, in Schottland, Glyndebourne und in Wales inszeniert. Mit der Komischen Oper „Der Florentiner Hut“ gibt sie ihr Regiedebüt in Deutschland. Sie bekam eine E-Mail von Opernintendantin Rebekah Rota, das folgende Telefongespräch brachte umgehend Einigkeit. Laura Attridge verliebte sich in das Stück und macht in Wuppertal ganz neue Erfahrungen. „Ich habe mich sofort unglaublich wohlgefühlt. Ich wurde so herzlich willkommen geheißen, wie ich es noch nie erlebt habe“, sagt die englische Regisseurin. „Von allen im Haus erfuhr ich große Akzeptanz und viel Vertrauen. Es ist eine wunderbare Arbeit hier.“ Eine Komödie zu inszenieren, sieht sie als Herausforderung, denn es kommt ganz besonders auf das exakte Timing an. „Jede Idee muss zeitlich genau umgesetzt werden. Alles passiert zur gleichen Zeit und dabei müssen alle singen“, sagt sie. Sie inszeniere nah an der Musik, denn Rota habe sehr musikalisch gearbeitet. „Durch die Musik wird sehr klar, was wann passiert.“