TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Hamburg – Sie ist die Tochter von NDW-Star Peter Schilling (70), dessen Mega-Hit „Major Tom (völlig losgelöst)“ von 1982 als Torhymne der deutschen Nationalelf bekanntlich ein Revival feiert. Aber Janina Korn (42) möchte auf eigenen Beinen stehen. Und setzt trotzdem neben Reality-TV (u.a. nahm sie mit ihrem Verlobten beim „Sommerhaus der Stars“ teil) auch auf Musik. Sie nahm jetzt in Hamburg einen Song auf, dessen Titel Programm sein soll: „Ich kann das!“.

Das heißt: Sie tritt mit dem ersten eigenen Song jetzt in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters – obwohl sich beide nicht gerade grün sind, seit Jahren keinen Kontakt haben. Sie wuchs bei ihrer Mutter auf, die inzwischen verstorben ist. Janina zu BILD: „Mein Sound klingt völlig anders als die Musik meines Vaters Peter Schilling. Das habe ich jedoch nicht bewusst gemacht, um mich irgendwie künstlerisch von ihm abzuheben. Seine Musik ist einfach nicht mein Geschmack!“

Peter Schilling (70, bürgerlich Peter Michael Schilling) wurde durch die Neue Deutsche Welle und seinen Welthit „Major Tom (völlig losgelöst)“

Peter Schilling (70, bürgerlich Peter Michael Schilling) wurde durch die Neue Deutsche Welle und seinen Welthit „Major Tom (völlig losgelöst)“

Foto: Thomas von Aagh

„Ich bin der größte Hit meines Vaters“

Ein kleiner Seitenhieb, der wohl sein musste. „Ich kreiere meinen eigenen Sound, habe ein starkes Team hinter mir und darauf bin ich stolz. Der größte Hit meines Vaters bin ohnehin ich!“

Ihre Debütsingle habe sie selbst geschrieben, zusammen mit dem Hamburger Songwriter Farsad „Fayzen“ Zoroofchi (43). Der komponierte auch schon für Helene Fischer (41). „Für das Musikvideo habe ich mit zehn TänzerInnen zusammengearbeitet“, sagt die ausgebildete Musicaldarstellerin. „Tanz und Gesang gehören für mich einfach zusammen.“

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube

Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

soziale Netzwerke aktivieren Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über “ Widerruf Tracking und Cookies “ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.

Obwohl sie schon auf Musicalbühnen Coversongs zum Besten gab, sagt sie trotzdem: „Eigene Songs schreiben, das ist eine andere Nummer! Es ist viel persönlicher, mein Song enthält fast nur autobiografische Zeilen.“ Was genau? „Mir ist es wichtig, dass alle, denen gesagt wird: ,Du kannst das nicht‘ oder ,Dafür bist du nicht geeignet‘, den Mut haben, ihren eigenen Weg zu gehen. So wie ich es getan habe. Von Menschen, die mich kleinreden wollen, halte ich mich mittlerweile einfach fern.“

Mehr zum Thema

Dass sie damit auch ihren Vater meinen könnte, liegt nach ihrem jahrelangen Zoff auf der Hand. „Ich finde, jeder sollte sich eine „Lass‘ sie reden‘-Haltung angewöhnen, dann kann einem keiner was“, sagt Korn. „Ein positives, motivierendes Umfeld ist alles! Und gerade heute gibt es so viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. Jeder hat die Chance, zu tun, was er möchte. Das ist meine Botschaft: Tut es auch!“