Nach einer aufregenden Nacht, die wohl keiner, der „dabei“ war, so schnell wieder vergessen wird, war für die rund 200 Bewohner des Seniorenstifts Bethanien am Donnerstag erst einmal Ausschlafen angesagt. Erst am Morgen durften sie in ihr Heim auf dem Krankenhaus-Campus zurückkehren. Den Mittwochabend und die frühen Morgenstunden hatten sie, verpflegt und betreut unter anderem von Kräften der Feuerwehr Essen, aus Sicherheitsgründen im Kulturzentrum Rheinkamp verbracht, während an der Straße „Am Fünderich“ – auf dem ehemaligen Areal von Union-Getränke, weniger als 800 Meter Luftlinie vom Bethanien und dem angrenzenden Seniorenstift entfernt – zwei Weltkriegsbomben kontrolliert gesprengt wurden.