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Valve hat das ursprüngliche Steam Deck im Februar 2022 zu einem Einstiegspreis von 419 Euro auf den Markt gebracht
Valve hat die Preise der Steam Deck OLED-Handhelds mit 512GB und 1TB erhöht. Dieser Schritt hat online für einigen Aufruhr gesorgt. Der bekannte Leaker Moore’s Law Is Dead hat Valve nun scharf kritisiert, dem Unternehmen Inkompetenz vorgeworfen und Bedenken zum Preis der Steam Machine geäußert.
Valve hat den Preis des Steam Deck OLED deutlich erhöht. Die Modelle mit 512GB und 1TB kosten nun 779 Euro beziehungsweise 919 Euro, damit sind sie 210 Euro und 240 Euro teurer geworden. Moore’s Law Is Dead, der Unternehmen für solche Schritte regelmäßig scharf kritisiert, geht davon aus, dass die Preiserhöhung beim Steam Deck eine Folge von Valves Inkompetenz sein könnte und ein schlechtes Zeichen für die Steam Machine ist.
MLID erklärt in seinem neuesten Video, dass Valve das Steam Deck OLED beim Preis von 919 Euro für das 1TB-Modell gar nicht erst wieder auf Lager hätte nehmen sollen. Laut dem Leaker ergibt das Steam Deck OLED kaum noch Sinn, wenn das leistungsstärkere Asus ROG Xbox Ally X in einer ähnlichen Preisklasse liegt.
So kostet das ROG Xbox Ally X mit 24GB RAM und 1TB Speicher in Deutschland offiziell 999 Euro. Das schwächere ROG Xbox Ally mit 16GB RAM und 512GB Speicher ist für 599 Euro erhältlich.
Valve gibt an, dass die höheren Preise des Steam Deck OLED vollständig auf „steigende Kosten für Speicher und Massenspeicher“ sowie auf „globale logistische Herausforderungen in der gesamten Branche“ zurückzuführen sind. MLID scheint diese Begründungen zurückzuweisen, da andere Unternehmen Wege gefunden haben, mit der aktuellen RAM- und Speicherkrise umzugehen. Als Beispiel nennt der Leaker das Asus ROG Xbox Ally X, das in geringeren Stückzahlen produziert wird als das Steam Deck OLED. Auch Asus muss mit gestiegenen Komponentenpreisen umgehen, dennoch hat das ROG Xbox Ally X mit 50 Prozent mehr RAM als das Steam Deck OLED bislang eine massive Preiserhöhung vermeiden können.
MLID geht daher davon aus, dass die Preiserhöhung des Steam Deck OLED mehr ist als nur eine einfache Folge der RAM- und Speicherkrise, und dass Valve entweder „gierig oder inkompetent“ sein könnte.
„Die Steam Machine sollte einfach eingestellt werden“
Der neue Preis des Steam Deck OLED könnte auch ein schlechtes Vorzeichen für die Steam Machine sein. Valve hat Schwierigkeiten gehabt, die Konsole auf den Markt zu bringen, nachdem sie bereits im November 2025 erstmals gezeigt worden ist. Sechs Monate später ist weiterhin unklar, wann die Konsole tatsächlich erscheinen könnte und wie viel sie kosten wird.
MLID erklärt daher, dass Valve die Steam Machine einfach einstellen sollte, falls der Preis des Steam Deck OLED ein Hinweis auf die Preisgestaltung ist. Der Leaker ist der Meinung, dass die Steam Machine idealerweise weniger als 603 Euro kosten sollte. Angesichts der aktuellen Preise für Spielkonsolen, bei denen sogar Sony gezwungen gewesen ist, die PS5-Konsolen teurer zu machen, stehen die Chancen sehr schlecht, dass die Steam Machine für 600 Euro oder weniger auf den Markt kommt.
Am Ende ist ziemlich klar, dass Valve die Wiederverfügbarkeit des Steam Deck OLED und den damit verbundenen neuen Preis schlecht gehandhabt hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und ob Valve gezwungen sein wird, diesen Schritt noch einmal zu überdenken.
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Autor des Originals: Fawad Murtaza – Senior Tech Writer – 1603 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Ich bin ein Technikfreak. Als Tech-Junkie geht meine Beziehung zur Technologie bis in meine Kindheit zurück. Als ich meinen ersten Intel Pentium 4 PC bekam, war das zugleich der Beginn meiner journalistischen Tätigkeit, die mich schließlich zu Notebookcheck brachte. Ich schreibe ich seit 2018 für verschiedene Tech-Medien. Von kleinen No-Name-Projekten bis hin zu Branchenführern habe ich bereits mit einer Reihe von Tech-Publikationen zusammengearbeitet.
Übersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 7800 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.
