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Almería (Spanien) – Diese Szenen sind für seine Fans ein Volltreffer ins Herz. Terence Hill (87) reitet wieder. Er langt erneut zu und zaubert mit dem Colt am Gürtel. Halleluja! Plötzlich fühlt sich alles wieder an wie früher. Es gibt Helden, die altern nie. Helden, deren Blick genügt, um Millionen Menschen zurück in eine Zeit zu katapultieren, als das Leben sonniger schien und am Ende immer die Guten gewannen. Einer dieser Helden heißt Terence Hill (geboren als Mario Girotti).

So kennen und lieben ihn die Fans seit mehr als 60 Jahren: Terence Hill (damals 33) wurde nach seinen Auftritten in mehreren „Winnetou“-Filmen mit seinen Italo-Western zur Kultfigur (u.a. „Mein Name ist Nobody“)

So kennen und lieben ihn die Fans seit mehr als 60 Jahren: Terence Hill (damals 33) wurde nach seinen Auftritten in mehreren „Winnetou“-Filmen mit seinen Italo-Western zur Kultfigur (u.a. „Mein Name ist Nobody“)

Foto: Privatarchiv Terence Hill/Marcus Zölch

Terence Hill wieder im Sattel

Im Kurz-Western „The Socceritos“ steht der Schauspielstar gemeinsam mit den Schweizer Fußball-Stars Granit Xhaka (33), Zeki Amdouni (25) und Ana Maria Marković (26) vor der Kamera. Sie zeigen in der historisch vielleicht nicht ganz belegten Story, wie der Fußball die junge USA erobert hat. Hoffentlich glaubt Präsident Donald Trump (78) hier nicht jede Szene. Sonst muss Sportgeschichte vor der Weltmeisterschaft (ab 11. Juni) umgeschrieben werden …

Mit weißem Haar, aber demselben schelmischen Lächeln reitet die Western-Legende noch einmal durch Spaniens staubige Filmkulissen – dorthin, wo einst an der Seite seines legendären Partners Bud Spencer (†86) in „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ (1970) oder später neben Henry Fonda (†77) als „Nobody“ (1973) Filmgeschichte geschrieben wurde.

Die Klamotten passen noch und der Colt in der Hand fühlt sich immer noch gut an: Terence Hill legt sich im Film mit einem fiesen Desperado an

Die Klamotten passen noch und der Colt in der Hand fühlt sich immer noch gut an: Terence Hill legt sich im Film mit einem fiesen Desperado an

Foto: Privatarchiv Terence Hill/Marcus Zölch

Pünktlich zur WM 2026: Terence Hill spielt jetzt Fußball-Western!

Quelle: YouTube: Manifesto Film, Circle Communications28.05.2026

Gleich zu Beginn gibt es Bohnen, später Kloppe

Schon die ersten Szenen seines Comebacks lösen Gänsehaut aus. Terence Hill sitzt im coolen Cowboy-Outfit am Lagerfeuer und futtert – natürlich einen Teller Bohnen. Das Gefühl ist wieder da: Nachmittage vor dem Fernseher. Bohnen aus der Pfanne. Faustkämpfe mit einem Augenzwinkern. Freundschaft. Freiheit. Abenteuer. Zu BILD sagt die Legende über seine Rückkehr: „In der Wüste schmecken die Bohnen aus der Pfanne immer noch am besten. Es war wunderbar, an die Orte zurückzukehren, die mit so viel eigener Geschichte verbunden sind.“ Ein Satz, der klingt wie eine Reise zurück in eine andere Zeit.

Plausch am Lagerfeuer: Terence Hill (r.) mit den Schweizer WM-Spielern  Zeki Amdouni (25, l.) und Granit Xhaka (33). Hill über den ehemaligen Bayer Leverkusen-Star zu BILD: „Granit ist ein echter Leader und geborener Captain“

Plausch am Lagerfeuer: Terence Hill (r.) mit den Schweizer WM-Spielern Zeki Amdouni (25, l.) und Granit Xhaka (33). Hill über den ehemaligen Bayer-Leverkusen-Star zu BILD: „Granit ist ein echter Leader und geborener Captain“

Foto: Denner

Mehr zum ThemaProminente Nationalspieler an seiner Seite

In „The Socceritos“ ziehen Hill, Granit und Zeki (beide im Kader für die Fußball-WM) als furchtlose Gefährten von Stadt zu Stadt, um den Menschen den Fußball näherzubringen. Doch natürlich gibt es Ärger: In einem verschlafenen Wüsten-Nest stellt sich ihnen ein Schurke entgegen, der lieber ballern als bolzen will.

Zeki Amdouni kehrte nach seinem Kreuzbandriss in den vergangenen Wochen erst wieder zurück zum Premier-League-Verein FC Burnley. Der Verein stieg Ende der Saison allerdings ab

Zeki Amdouni kehrte nach seinem Kreuzbandriss in den vergangenen Wochen erst wieder zurück zum Premier-League-Verein FC Burnley. Der Verein stieg Ende der Saison allerdings ab

Foto: Denner

Am Ende entscheidet eine spektakuläre Wette darüber, ob der Fußball auch im Wilden Westen siegt. Es ist ein Film voller Nostalgie, Humor und Herz. Genau das macht ihn so besonders. Terence Hill zu BILD: „Mir hat die Idee, Fußball mit dem Wilden Westen zu kombinieren, sofort zugesagt. Ähnlich war es ja in meinem Film ,Don Camillo‘.“

Auch die kroatische Nationalspielerin Ana Maria Marković (26) hat einen Gastauftritt im Film

Auch die kroatische Nationalspielerin Ana Maria Marković (26) hat einen Gastauftritt im Film

Foto: Denner

Gedreht wurde in Spanien, dort, wo einst die großen Italowestern entstanden. Zwischen staubigen Salons und endlosen Ebenen entstand nun ein Werk, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Und Terence Hill? Der zeigt einmal mehr, warum er bis heute verehrt wird. Denn für viele Fans bedeutet seine Rückkehr weit mehr als nur einen Werbefilm für den Schweizer Discounter Denner. Sie ist Hoffnung. Hoffnung auf einen letzten großen Western.

In Almería drehte Terence Hill mehrere Filme mit seinem Kultpartner Bud Spencer. In der Wüste erfuhr er 2016 bei Dreharbeiten auch vom Tod seines Freundes

In Almería drehte Terence Hill (r.) mehrere Filme mit seinem Kultpartner Bud Spencer. In der Wüste erfuhr er 2016 bei Dreharbeiten auch vom Tod seines Freundes

Foto: picture alliance/United Archives

Der Traum vom letzten großen Western lebt

Seit Jahren träumt Terence Hill davon, seine Karriere mit einem finalen Film im Sattel zu krönen. Doch zuletzt platzte nach BILD-Informationen ein großes Projekt, weil eine wichtige Produktionsfirma absprang. Aber aufgegeben hat Hill seinen Traum nie. „Ich bin noch nicht in die Rente geritten.“ Dieser Satz klingt wie ein Versprechen.

Terence Hill (M.) mit seinem Team beim Dreh in der spanischen Wüste von Almeria

Terence Hill (M.) mit seinem Team beim Dreh in der spanischen Wüste

Foto: Privatarchiv Terence Hill/Marcus Zölch

Und ein Terence Hill lügt nie. Vielleicht bekommt die Welt tatsächlich noch einmal den großen Abschied, auf den Millionen Fans hoffen. Einen letzten großen Ritt für das Gute. Ein Film, in dem Terence Hill zeigt, warum er für Generationen der größte Cowboy überhaupt geblieben ist. Manche Legenden verschwinden nie. Sie steigen einfach irgendwann wieder aufs Pferd. BILD weiß: Findet sich jemand, der den Film finanziell stemmen kann und will, schnallt sich Terence Hill den Pistolengurt noch einmal um.