Der Film »In die Sonne schauen« von Regisseurin Mascha Schilinski hat den Deutschen Filmpreis gewonnen. Das Drama beschreibt das Leben von vier Mädchen über den Zeitraum von 100 Jahren.

Das Historiendrama war mit den meisten Nominierungen, insgesamt elf, ins Rennen gegangen und gewann insgesamt zehn Preise. Es wurde unter anderem für das beste Kostümbild, das beste Drehbuch und die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Der Politthriller »Gelbe Briefe« von İlker Çatak gewann die Lola in
Silber. Der Film erzählt von einem Künstlerpaar, das politischen
Repressionen ausgesetzt ist. Als bester Hauptdarsteller wurde August Diehl für seine Leistung in »Das Verschwinden des Josef Mengele« ausgezeichnet.

Den Preis für die beste Hauptdarstellerin gewann Senta Berger für ihre Rolle in der Buchverfilmung »Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke«. Im Film ihres Sohnes Simon Verhoeven ist die Schauspielerin als Großmutter des Protagonisten Joachim zu sehen. Der Film erhielt zudem die Lola in Bronze.

Der Regisseur Wim Wenders wurde mit dem diesjährigen Ehrenpreis der Deutschen Filmakademie ausgezeichnet. Akademiechef Florian Gallenberger beschrieb das Werk von Wenders als »grenzenlos und gleichzeitig so unverwechselbar«.

Zur Preisverleihung waren rund 1.900 Gäste geladen, darunter auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos). Wegen einer technischen Störung wurde die Preisverleihung zwischenzeitlich für 40 Minuten unterbrochen. Nach Angaben einer Sprecherin gab es Probleme mit einer Leinwand.

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