Geopolitische Krisen und Angst vor einer KI-Blase: Die mächtigsten Family Offices der Welt schichten ihre Milliarden radikal um – weg aus den USA.

In der Welt der Superreichen vollziehen sich aktuell einige Veränderungen bei der Anlage ihrer gewaltigen Vermögen. Während die breite Masse der Anleger weiterhin auf den US-Aktienmarkt und den
Tech-Boom setzt, ziehen die mächtigsten Privatvermögensverwalter der Welt im großen Stil die Reißleine. Laut rund 60 Prozent der Family Offices weltweit planen eine deutliche Umschichtung ihrer
Portfolios, wie aus dem Global Family Office Report der Schweizer Großbank UBS hervorgeht. Das ist der höchste Wert seit Beginn des Jahrzehnts. Das primäre Ziel dieser Milliarden-Verschiebungen ist
ein Rückzug aus den USA und die Abkehr vom US-Dollar.

Um die Dimension dieser Entwicklung zu verstehen, muss man die Akteure kennen. Family Offices sind private Vermögensverwaltungsgesellschaften, die exklusiv für das Finanz- und Alltagsmanagement
extrem wohlhabender Familien zuständig sind. Man spricht hier in der Regel von Vermögen ab 100 Millionen Euro aufwärts.

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