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Als Tim Walter (50) Ende Februar den Trainer-Posten von Marcel Rapp (47) bei Zweitligist Holstein Kiel übernahm, war die Zusammenarbeit auf kurzfristigen Erfolg angelegt: Vertrag bis Saisonende, Rettung schaffen – dann schauen wir weiter. Der Klassenerhalt wurde eingetütet, der Kontrakt mit Walter jetzt verlängert. Aber: Nur für eine weitere Saison. Was steckt dahinter?

Nach der erfolgreichen Rückrunde mit einem am Ende noch entspannten Tabellenplatz 12 blickt Kiel wieder nach oben. Mittelmaß in der 2. Liga ist natürlich nicht der Anspruch des Bundesliga-Klubs aus der Saison 2024/25. Oder, wie es Geschäftsführer Olaf Rebbe (48) formuliert: „Wir haben in einem intensiven Austausch unsere Ziele und Vorstellungen für die kommende Spielzeit diskutiert und erarbeitet, welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Als Ergebnis steht nun das Commitment, die erfolgreiche Zusammenarbeit in der kommenden Saison in gleicher Konstellation fortzuführen und die ohne Frage herausfordernde Aufgabe nachhaltig und konsequent anzugehen.“

Holstein Kiel: Tim Walter verlängert Vertrag um ein Jahr

Eine Zusammenarbeit für zunächst nur ein Jahr wird dabei von beiden Seiten als smarte Lösung angesehen. Danach wird Kassensturz gemacht: Welche Ziele wurden erreicht? Funktioniert der gemeinsame Weg? Klar ist: Bisher ist man in Kiel maximal zufrieden mit Rückkehrer Walter (war schon 2018/19 bei Holstein). Die Mannschaft habe wieder eine klare Spielidee, die Energie sei zurück.

Walter, der kurz vor seiner Unterschrift noch bei einer Blitzanfrage von Absteiger Wolfsburg abwinkte, ist jedenfalls heiß: „Ich spüre von allen im Verein, den Verantwortlichen, Mitarbeitenden, dem Trainer- und Funktionsteam und den Spielern, großes Vertrauen und Überzeugung. Der Verein besitzt Potenzial, eine klare Idee und ein Umfeld, das nachhaltig, aber auch ambitioniert denkt und arbeitet. Ich freue mich daher sehr auf die tägliche Zusammenarbeit mit jedem einzelnen hier.“

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Neben Walter bleiben auch die Assistenten Dirk Bremser (60), Julian Hübner (42) und Michael Wimmer (45).