Brovdi erklärte, die Angriffe seien vom neu geschaffenen ukrainischen Zentrum für Tiefenschläge koordiniert worden. Die Operation habe neben den Angriffen auf die Ölinfrastruktur auch weitere militärische Ziele umfasst. Unabhängig überprüfen lassen sich die ukrainischen Angaben bislang nicht.
Ukraine: Ein Toter und mehrere Verletzte bei russischem Angriff
Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben mitgeteilt, dass Russland in der Nacht mit einer Rakete, sechs Marschflugkörpern und 290 Drohnen angegriffen habe. Davon seien 284 Flugkörper abgewehrt worden. Es habe neun Einschläge an sieben Orten gegeben. An zehn Orten seien Trümmer abgestürzt. In Saporischschja wurde Gebietsgouverneur Iwan Fedorow zufolge ein Mensch durch einen russischen Drohnenangriff getötet. Zwei weitere seien verletzt worden. Behörden meldeten außerdem drei Verletzte nach einem russischen Angriff in Cherson.
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Eine neue Kriegssimulation zeichnet ein düsteres Bild für die Nato-Verteidigung der baltischen Staaten. Allerdings zeigt das Planspiel auch, wie Drohnentechnologie das Kräfteverhältnis verändern könnte.
Russland: Tote und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Russische Behörden haben nach ukrainischen Drohnenangriffen Tote und Schäden gemeldet. In der Grenzregion Belgorod kamen nach Angaben des regionalen Krisenstabs drei Männer ums Leben. Sie wurden demnach in der Ortschaft Oktjabrski nur wenige Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt bei zwei Angriffen getötet.
In Armawir im südrussischen Gebiet Krasnodar brach laut Behörden ein Feuer auf dem Gelände eines Öllagers aus. Verletzte gebe es nicht. Das Öllager war schon in der Vergangenheit Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Auf dem Gelände des Hafens von Taganrog in der ebenfalls im Süden Russlands gelegenen Region Rostow kam es laut Gouverneur Juri Sljussar zu einem Brand eines Tankers, eines Treibstofftanks und eines Verwaltungsgebäudes. Zwei Menschen seien verletzt worden.
Das russische Verteidigungsministerium teilte am Morgen mit, dass 127 ukrainische Drohnen in der Nacht über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim abgeschossen worden seien. Die Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar. Zu Schäden macht das Ministerium traditionell keine Angaben.
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Rumäniens Präsident: Darum traf die russische Drohne das Wohnhaus in Galați
Die russische Drohne, die in der Nacht zu Freitag ein Wohnhaus in der rumänischen Grenzstadt Galați getroffen hat, ist nach Angaben von Präsident Nicușor Dan zuvor über der Ukraine getroffen worden. Die Drohne sei vermutlich als Teil eines Drohnenschwarms über der ukrainischen Stadt Reni abgeschossen oder getroffen worden und habe daraufhin ihre Flugbahn verändert.
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