Am Freitag, 29. Mai, fanden im Karlsruher Verkehrsverbund von 13.30 Uhr bis circa 23.30 Uhr in Zusammenarbeit mit der Polizei Schwerpunktkontrollen statt. Der KVV informierte, dass während der mehrstündigen Maßnahme rund 35 Fahrscheinprüferinnen und Fahrscheinprüfer der Verkehrsunternehmen sowie über 30 Beamtinnen und Beamte der Polizei im Einsatz waren. Der Schwerpunkt lag im stark frequentierten Innenstadtbereich.
„Unser Fokus bei den polizeilichen Kontrollen lag vor allem auf vorbeugenden Maßnahmen, um das Gefühl der Sicherheit unter den Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Nahverkehr langfristig zu verbessern und gleichzeitig mögliche Störungen im Keim zu ersticken. Bei festgestellten rechtswidrigen Handlungen haben wir entschlossen und konsequent gehandelt. Wir planen, diese Kontrollen auch in Zukunft fortzusetzen, um einen reibungslosen und sicheren Nahverkehr für alle zu gewährleisten,“ sagt Karim Chergui, Einsatzleiter der Polizei Karlsruhe.
Die Bilanz der Schwerpunktkontrolle unterstreicht, so eine Pressemitteilung der KVV die Wirksamkeit des bewährten Konzepts: Während des rund siebenstündigen Einsatzes zwischen 15 und 22.30 Uhr kontrollierten die Teams von VBK und Polizei insgesamt rund 5.800 Fahrgäste. Bei 3,5 Prozent der kontrollierten Personen wurde kein gültiger Fahrschein festgestellt. In diesen Fällen wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben.
Polizei beschlagnahmt E-Zigaretten bei Jugendlichen in Karlsruhe
Auffällig waren viele Beschlagnahmungen im Rahmen von Jugendschutzkontrollen. Fünfzehnmal wurden sogenannte Vapes oder E-Zigaretten aus den Händen von Kindern und Jugendlichen genommen. Die gesundheitsschädlichen Verdampfer sind unter 18 Jahren verboten.
Eine Person wurde aufgegriffen, weil sie gegen das Cannabis-Gesetz verstoßen hat. Weiterhin konnte die Polizei einen Betrug aufdecken sowie eine Unterschlagung. Was sich dahinter verbirgt, konnte der Sprecher der Polizei nicht näher erläutern.
Polizei Karlsruhe nimmt gesuchte Person fest
Im Rahmen der zehnstündigen Maßnahme konnte einer Person festgenommen werden, die zur Festnahme ausgeschrieben war. Über den Zeitraum mussten vier Platzverweise ausgesprochen werden – diese schließen sich häufig an eine Straftat an, so der Sprecher. Im Großen und Ganzen könne man nach dieser Aktion nur ein positives Fazit ziehen, so die Polizei. Solche Schwerpunktkontrollen werden regelmäßig durchgeführt. Sie sollen dafür sorgen, dass sich das subjektive Sicherheitsgefühl der Passagiere bessert.
Die Ergebnisse zeigen: Regelmäßige, abgestimmte Kontrollen und sichtbare Präsenz tragen dazu bei, Sicherheit im Nahverkehr nachhaltig zu stärken und für die Fahrgäste unmittelbar erlebbar zu machen.