Wallenius Wilhelmsen profitiert vom Boom im Autotransport, zahlt hohe Dividenden und bleibt trotz Nahost-Krise operativ stark. Doch die Reeder-Aktie ist nichts für schwache Nerven.

Nach der tschechischen Philip-Morris-Tochter geht der Dividenden-Radar in dieser Woche wieder aufs Wasser. Genauer gesagt: auf die Weltmeere. Während Philip Morris CR mit einer
langen Dividendenhistorie, hohen Ausschüttungsquoten und einem robusten Tabakgeschäft punktete, steht diesmal ein Unternehmen im Fokus, das von globalen Handelsströmen, Autotransporten und knappen
Schiffskapazitäten lebt: Wallenius Wilhelmsen.

Die norwegisch-schwedische Reederei ist kein klassischer defensiver Dividendenwert. Sie ist zyklisch, kapitalintensiv und abhängig von Frachtraten, Welthandel und geopolitischen Entwicklungen.
Dafür aber auch sehr dividendenstark. Genau darin liegt auch der Reiz: Die Geschäfte laufen auf hohem Niveau, die Bilanz ist solide, die Nachfrage nach Spezialschiffen für Autos und schwere
Maschinen bleibt stark – und die Dividendenrendite liegt deutlich im zweistelligen Bereich.


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