Es gibt gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer: Die A59 zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Monheim in Fahrtrichtung Leverkusen ist ab Anfang Juni, und damit früher als geplant, wieder vollständig befahrbar. Das teilte die Autobahn GmbH am Mittwoch mit. Kostenpflichtiger Inhalt Zum zweiten Teil der Sanierung – dann sollen die beiden Fahrspuren in Richtung Düsseldorf saniert werden – hieß es von dem Bundesunternehmen lediglich: „Die Sanierung der Gegenrichtung erfolgt nach jetzigem Stand ab Herbst 2026.“

Bereits ab Montag, 1. Juni, wird die A59 in Richtung Leverkusen schrittweise für den Verkehr freigegeben – und das ohne die ursprünglich angekündigte vierwöchige Verkehrsführung mit nur einem Fahrstreifen. Die vollständige Öffnung der Strecke erfolgt voraussichtlich am Dienstagabend, 2. Juni, so die Autobahn GmbH. Zunächst hatte das Unternehmen vorgesehen, nach der rund achtmonatigen Vollsperrung für rund vier Wochen nur eine der beiden Fahrspuren für den Verkehr freizugeben. Die Arbeiten hatte Mitte Oktober 2025 begonnen.

Die Freigabe beginnt an der Anschlussstelle Monheim: Von dort aus werden die Absperrungen Stück für Stück in Richtung des Autobahndreiecks Düsseldorf-Süd zurückgebaut. Abschließend werden im Autobahndreieck Düsseldorf-Süd auch die Verbindungen zur A46 wieder geöffnet.

Mit der vollständigen Freigabe der A59 entfällt auch die großräumige Verkehrsführung: Die eingerichteten Umleitungen werden im Anschluss zurückgebaut und Markierungen im Bereich der Anschlussstelle Richrath entfernt.

Bedarfsampeln in Hilden werden entfernt

Ebenso werden die zusätzlichen Beschilderungen und Bedarfsampeln in Hilden im Laufe der ersten Juniwoche weitgehend entfernt. Dies wird nach Angaben der Autobahn GmbH einige Tage in Anspruch nehmen. In diesen Bereichen könne es kurzfristig noch zu Verkehrseinschränkungen kommen. „Bis Herbst ist ja noch etwas Zeit, die Ampeln werden in dieser Zeit vermutlich woanders eingesetzt“, sagt eine Sprecherin der Autobahn GmbH auf die Nachfrage unserer Redaktion, warum die Bedarfsampeln abgebaut werden.

Die Stadt Hilden teilt mit: „In der Zwischenzeitwerden diese zusätzlichen Anlagen zur Verkehrssteuerung im Stadtgebiet schlichtweg nicht benötigt.“

Straßen.NRW nutzt Bedarfsampeln Langenfeld

Sieben der Bedarfsampeln auf Langenfelder Gebiet bleiben dagegen vorerst in Betrieb: Sie sollen den Verkehr ab dem 8. Juni lenken, der wegen der Kostenpflichtiger Inhalt Sperrung der Brücke Knipprather Straße am S-Bahnhof umgeleitet werden muss. Dort lässt Straßen.NRW die Brücke abreißen und ein neues Bauwerk errichten. Deshalb werden die Ampeln für die erforderliche Verkehrsführung des Landesbetriebs umprogrammiert.

„Wir erhoffen uns durch die Ampeln weniger Störungen im Verkehrsfluss“, sagt ein Sprecher von Straßen.NRW. Hinzu kommen neue Bedarfsampeln, die der Landesbetrieb an folgenden Orten aufstellen lässt: Kreuzung Kölner Straße/Rheindorfer Straße/Grenzstraße, Kreuzung Kölner Straße/Hauptstraße/Schulstraße, Kreuzung Berghausener Straße/Mühlenweg sowie Berghausener Straße/Anschlussstelle A59 Richrath.