Newsblog zum Krieg in der Ukraine
Französische Marine entert russischen Öltanker im Atlantik
01.06.2026 – 10:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Bild von der Mission: Die französische Marine hat einen russischen Tanker gekapert. (Quelle: Screenshot/X @EmmanuelMacron/t-online)
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Russland exportiert bis Ende November kein Kerosin mehr. Die französische Regierung kontrolliert sanktionierte Öltanker im Atlantik. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Russland verhängt Exportverbot für Kerosin bis Ende November
Die russische Regierung verhängt ein Exportverbot für Kerosin bis zum 30. November 2026. Ziel der Entscheidung sei es, die Stabilität auf dem heimischen Kraftstoffmarkt zu gewährleisten, teilt die Regierung mit.
Französische Marine kontrolliert sanktionierten Öltanker im Atlantik
Die französische Marine ist im Atlantik an Bord des mit internationalen Sanktionen belegten Öltankers „Tagor“ gegangen. Das aus Russland kommende Schiff sei auf offener See mit Unterstützung mehrerer Partner, darunter Großbritannien, kontrolliert worden, teilt der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X mit. Der Einsatz sei unter
strikter Einhaltung des Seerechts am Sonntag erfolgt. Es sei inakzeptabel, dass Schiffe internationale Sanktionen umgingen und den Krieg finanzierten, den Russland seit mehr als vier Jahren gegen die Ukraine führe, erklärt Macron.
Rumäniens Staatschef: Drohne war zweifelsfrei russisch
Die Drohne, die in der rumänischen Stadt Galati nahe der ukrainischen Grenze ein Wohnhaus getroffen und zwei Menschen verletzt hat, ist „ohne Zweifel“ russischen Ursprungs. Das bekräftigte Rumäniens Staatspräsident Nicusor Dan in sozialen Medien. Davor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin Zweifel an der Herkunft der Drohne geäußert und verlangt, dass Rumänien die Teile des Objekts nach Russland zur Prüfung schicke.
Rumänische Experten hätten das Objekt untersucht und mit mehreren russischen Drohnen verglichen, die während der vergangenen zwei Jahre auf rumänischem Territorium eingeschlagen hätten, schrieb Dan bei Facebook. Es handle sich in allen Fällen um Drohnen vom Typ „Geran 2“. Im jüngsten Fall habe man diesen Typ-Namen auch als Schriftzug in kyrillischen Buchstaben auf den Resten der Drohne gefunden. Alle seien aus demselben Material hergestellt worden und hätten mit demselben Treibstoff funktioniert. Demnach sei Russland „der einzige Verantwortliche“ für diesen Vorfall. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb am Abend auf X, Fakten seien „das beste Mittel gegen Putins Lügen und beweisen, dass Russlands Manipulationen nicht durchgehen.“
Russische Behörden: Kind bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Im von Russland besetzten Teil der Ukraine ist nach russischen Angaben ein Kind bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur in der besetzten Region Cherson, Wladimir Saldo, teilte am Sonntag mit, dass eine ukrainische Drohne ein „Mehrfamilienhaus“ in der Schwarzmeerstadt Genitschesk nahe der Halbinsel Krim getroffen habe. Dabei sei ein 2020 geborener Junge ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt. Russland greift die Ukraine seit 2022 nahezu täglich mit Drohnen und Raketen an. Moskau hält weite Teile des Südens und Ostens des Nachbarlandes besetzt.
