Nach dem ESC
Sarah Engels Top-Act beim Cologne Pride 2026
Aktualisiert am 01.06.2026 – 10:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Sarah Engels währen des ESC in Wien (Archivbild): Im Juli steht sie im Rahmen des CSD in Köln auf der Bühne. (Quelle: IMAGO/LUKA KOLANOVIC/imago)
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Sarah Engels tritt beim Cologne Pride 2026 als Headlinerin auf. Die ESC-Teilnehmerin steht am 5. Juli auf der Hauptbühne am Heumarkt – am Tag der großen CSD-Parade.
Beim diesjährigen Cologne Pride wird Sarah Engels als Headlinerin auftreten. Die Sängerin, die beim ESC-Finale in Wien den drittletzten Platz belegte, steht am 5. Juli als krönender Abschluss auf der Hauptbühne am Heumarkt – genau an dem Sonntag, an dem auch die große CSD-Parade durch ihre Heimatstadt Köln zieht.
In den vergangenen Jahren waren Bands – und keine einzelnen Popstars – der Top-Act beim Kölner Pride: 2025 Culcha Candela, 2024 Tokio Hotel. Dass Sarah Engels diesmal der Top-Act werden würde, wurde schon festgelegt, bevor überhaupt klar war, dass die Sängerin beim ESC (Eurovision Song Contest) 2026 antritt.
Motto: „Für Queerrechte. Viele. Gemeinsam. Stark!“
Kölns Pride hat ab diesem Jahr ein allgemeineres Motto und wahrscheinlich nicht mehr jedes Jahr ein neues, wie es bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Köln hieß: „Für Queerrechte. Viele. Gemeinsam. Stark!“
Zu den Hauptforderungen der Demonstration am 5. Juli (Start: 11.30 Uhr, Deutzer Brücke) gehört die Erweiterung des Artikels 3 Absatz 3 des Grundgesetzes um die Merkmale sexuelle und geschlechtliche Identität, die Absicherung von Community- und Beratungsstrukturen (in Zeiten knapper Kassen) sowie ein wirksamerer Kampf gegen Hasskriminalität und Hatespeech.
Kölner CSD gilt als Deutschlands größter
Der Cologne Pride ist nach eigener Darstellung die Nummer eins unter den Christopher Street Days (CSD) in Deutschland. Er umfasst zwei Wochen Programm (19. Juni bis 5. Juli) mit mehr als 120 Veranstaltungen, darunter Partys, Lesungen und Gesprächsrunden sowie ein Straßenfest (3. bis 5. Juli) und die Demo.
Als sogenannter EuroPride und WorldPride – und damit auch besonders groß – firmiert dieses Jahr der CSD in Amsterdam (25. Juli bis 8. August; mit der Grachten-Demo namens Canal Parade am 1. August). Die niederländische Hauptstadt liegt bekanntlich näher an Köln als die deutsche Hauptstadt Berlin.
Mit dem CSD wird an die Aufstände der queeren Community 1969 in der Christopher Street in New York erinnert. Heute geht es bei den allsommerlichen Veranstaltungen dieser Art um die Sichtbarmachung und Gleichstellung queerer Menschen, also von Schwulen, Lesben, und Transgender-Personen.
