Fortuna steht vor einem kompletten Umbauprozess. Zahlreiche Spieler aus dem Abstiegskader sind momentan damit beschäftigt, sich nach neuen Arbeitgebern umzuschauen. Ein Nachteil für einige der Profis: Es ist ihnen wahrlich nicht gelungen, in den vergangenen zwölf Monaten viel Eigenwerbung zu betreiben. Allerdings trifft das nicht auf alle Fortunen zu. Cedric Itten war über weite Strecken der Abstiegssaison Fortunas Lebensversicherung – und der Grund, weshalb die Düsseldorfer überhaupt monatelang über dem Strich standen. Die Top-Saison des Schweizers mit 15 Toren weckt, das überrascht kaum, Begehrlichkeiten.
Zuletzt berichtete bereits „Sky“, dass der FC Schalke 04 darauf hofft, nach dem Bundesliga-Aufstieg Nutznießer der besonderen Konstellation um Itten zu sein. Der 29-Jährige ist nach dem Absturz in die Dritte Liga zum 1. Juli nämlich ohne Vertrag, er zählt zu den Spielern, die nur für die Bundesliga und die Zweite Liga an Fortuna gebunden waren. Sollte sich Itten für Schalke entscheiden, hätte er den Vorteil, sich einen Umzug sparen zu können. Ein weiterer Bundesligist lockt hingegen mit einem anderen Argument. Denn wie der Schweizer „Blick“ berichtet, will auch Werder Bremen mit Ex-Fortuna-Coach Daniel Thioune Itten unter Vertrag nehmen.
Denn die WM bietet dem Schweizer die Möglichkeit, auf der größtmöglichen Bühne im Weltfußball vorzuspielen. Knipst Itten auch im Trikot der Nationalmannschaft, könnten – mit der Perspektive eines ablösefreien Transfers – ganz andere Kaliber beim Management des Noch-Fortunen anklopfen. Werder wäre da aktuell eine sichere Variante, dazu eine Variante mit Aussicht auf viel Spielzeit. Ob sich Itten aber schon vor dem Turnierstart festlegen will, werden die kommenden Tage zeigen.