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New York (USA) – Es ist ein Hollywood-Zoff, der einfach nie enden will! Obwohl der erbitterte Rechtsstreit zwischen Superstar Blake Lively (37) und Schauspieler und Regisseur Justin Baldoni (42) eigentlich bereits beigelegt wurde, geht das Drama jetzt doch in die nächste Runde. Am Montag treffen die Anwälte beider Seiten erneut vor dem Bundesgericht in Manhattan aufeinander. Der Grund: Lively fordert von Baldoni Millionen-Schadenersatz!

Der Hintergrund: Justin Baldoni hatte die Schauspielerin im Januar 2025 mit einer gigantischen Verleumdungsklage über 400 Mio. Dollar (rd. 344 Mio. Euro) überzogen. Doch die Klage wurde vom Richter abgeschmettert. Jetzt will Lively von ihrem Co-Star und Regisseur des Films „It Ends With Us“ Schadenersatz für die von ihm gegen sie eingereichte Verleumdungsklage.

Blake Lively verlässt bei einem früheren Gerichtstermin am 11. Februar 2026 in New York das Gericht

Blake Lively verlässt bei einem früheren Gerichtstermin am 11. Februar 2026 in New York das Gericht

Foto: AFP via Getty Images

Die Schauspieler zoffen sich seit 2024

Neben ihren Anwalts- und Gerichtskosten verlangt die „Gossip Girl“-Schönheit laut „Daily Mail“ sogar den dreifachen Schadenersatz sowie zusätzliche Strafzahlungen. Wie hoch die Summe am Ende ausfallen könnte, ist unklar. Branchenbeobachter gehen jedoch davon aus, dass es um viele Millionen Dollar geht. Allein die Anwaltskosten beider Lager sollen sich auf rund 60 Mio. Dollar (rd. 51,5 Mio. Euro) belaufen haben.

Der Streit hat seinen Ursprung im Dezember 2024, nachdem Blake Lively Baldoni sexuelle Belästigung und eine gezielte Schmutzkampagne vorgeworfen hatte. Sie verklagte ihn auf 160 Mio. Dollar (rd. 137 Mio. Euro) Schadenersatz.

Justin Baldoni (42) wurde beim Gerichtstermin am 11. Februar von seiner Ehefrau Emily Baldoni (41, Schauspielerin) begleitet

Justin Baldoni (42) wurde beim Gerichtstermin am 11. Februar von seiner Ehefrau Emily Baldoni (41, Schauspielerin) begleitet

Foto: Mayer/MEGA

Doch dann die überraschende Wende: Ein Richter wies im April einen Großteil ihrer Klage zurück – darunter auch sämtliche Vorwürfe der sexuellen Belästigung. Wenige Wochen später einigten sich beide Seiten. Geld floss dabei offenbar nicht. Nun klagt Lively wieder.

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Jetzt könnte ein kalifornisches Gesetz, das nach der #MeToo-Bewegung eingeführt wurde, entscheidend werden. Es soll Menschen schützen, die Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens öffentlich machen und anschließend mit Verleumdungsklagen überzogen werden – so wie Lively.

Eine Berufung soll es nicht mehr geben

Livelys Anwalt Michael Gottlieb macht deutlich: Wer eine solche Klage verliert, muss mit harten finanziellen Konsequenzen rechnen. Für ihn ist Baldonis Vorgehen genau der Fall, den das Gesetz verhindern sollte.

Doch Kritiker schlagen Alarm! Experten für Meinungsfreiheit warnen davor, dass Menschen künftig aus Angst vor hohen Strafen darauf verzichten könnten, vor Gericht ihren Ruf zu verteidigen. Besonders brisant: Nach der Entscheidung des Richters soll es keine Möglichkeit geben, Berufung einzulegen. Das Urteil wäre damit endgültig und der Dauerzoff vor Gericht beendet.