Jobst betonte, die Entscheidung für Anfang habe weniger mit dem Trainer selbst zu tun: „Das hat weniger etwas mit Markus zu tun, der alles reingeworfen hat. Am Ende hat es einfach nicht gepasst, und wir haben viel Zeit verloren.“ Auch er selbst hätte sich ein klareres Bild von der Person und der Situation machen müssen.
Als weiteren Fehler nannte Jobst das ausgegebene Aufstiegsziel zu Beginn der Saison. Im Rückblick sei das falsch gewesen, auch wenn es nach zwei knapp verpassten Aufstiegen logisch erschienen habe. Den Abstieg führte er nicht allein auf die Kaderplanung seiner Vorgänger Klaus Allofs und Christian Weber zurück: „Wir haben zu viele Fehler unterschiedlicher Art gemacht. Klar, der Kader hatte ein zu großes Augenmerk auf individuelle Qualität und zu wenig auf Mentalität und Führungsqualitäten. Aber das ist nur ein Teil.“
F95 verabschiedet sich mit Post von entlassenen Mitarbeitern
Fortuna Düsseldorf hat mit einem Post auf seinen Social-Media-Kanälen die gekündigten Mitarbeiter verabschiedet. In dem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag schrieb der Klub: „Danke! Für unzählige Stunden. Für euren Einsatz, eure Leidenschaft, für alles.“
Zehn Tage nach dem Abstieg in die 3. Liga hatten die Düsseldorfer 67 Mitarbeiter der Geschäftsstelle entlassen müssen – darunter auch langjährige Kollegen und Vereinsikonen.
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In den vergangenen Tagen habe sich das Fußballgeschäft in seiner ganzen Brutalität gezeigt, erklärt die Fortuna in ihrem Post. Entscheidungen, wie diese, würden alle schmerzen, da die Betroffenen keinerlei Verantwortung für diese Situation tragen und dennoch die Konsequenzen der sportlichen Entwicklung tragen müssten. „Ihr werdet immer Teil der Fortuna-Familie bleiben“, heißt es dazu abschließend.
In den Kommentaren bekommt der Beitrag nur wenig Zuspruch der Fortuna-Fans. Stattdessen werden Mannschaft und Vorstand heftig kritisiert. Vor allem Alexander Jobs wird mehrmals aufgefordert, zurückzutreten.