Lena Ostermeier verlässt die SGS Essen nach 14 Jahren.

von SGS Essen · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser

Lena Ostermeier verlässt die SGS EssenLena Ostermeier verlässt die SGS Essen – Foto: Marc Bremer (MB Mediaworld)

Nach sage und schreibe 14 Jahren endet bei der SGS Essen eine ganz besondere Epoche. Lena Ostermeier wird ab der kommenden Saison nicht mehr Teil der Essener Mannschaft sein. Seit 2012 spielte die
Abwehrspezialistin für die Lila-Weißen – erst in der Jugend und seit 2013 auch als fester Bestandteil des
Bundesligateams. 277 Spiele absolvierte Ostermeier im SGS-Trikot, erzielte dabei sieben Tore und
kassierte gerade einmal zwölf gelbe Karten. Eine unglaubliche Bilanz für eine Abwehrspielerin!

Nun steht fest: Die in Schwerte geborene Ostermeier, die während ihrer Zeit in Essen auch erfolgreich
ihre Promotion absolvierte, wird die SGS als Spielerin mit den zweitmeisten Einsätzen der
Vereinsgeschichte im Sommer verlassen und ein neues Kapitel in ihrer sportlichen Laufbahn aufschlagen.
Für die 29-Jährige, die wie kaum jemand anders für die SGS und ihre Werte stand und den Verein damit
maßgeblich prägte, ist der Abschied natürlich ebenfalls eine Zäsur. „Es ist etwas Wehmut dabei, da ich
eine so lange Zeit bei der SGS verbracht habe und hier quasi aufgewachsen bin“, verrät Ostermeier.
„Aber irgendwann ist es einfach an der Zeit, um etwas Neues zu wagen und darauf freue ich mich nun
auch.“

„Ohen die SGS wäre ich nie so weit gekommen“

Neben der Wehmut schwingt aber auch Dankbarkeit mit. „Ohne die SGS wäre ich nie so weit gekommen!
Ich habe hier die Möglichkeit bekommen, mich zu einer Bundesliga-Spielerin zu entwickeln. Die
Highlights waren definitiv die beiden Pokalfinals! Wenn es machbar ist, werde ich bestimmt das eine
oder andere Spiel live im Stadion verfolgen und mich sonst natürlich anderweitig auf dem Laufenden
halten. Auch der Kontakt zu den Spielerinnen bleibt natürlich bestehen.“

„Lena ist ein Gesicht der SGS, war über Jahre hinweg Leistungsträgerin und auch – im positiven Sinn –
kritische Begleiterin der Entwicklung hier bei uns im Verein“, betont auch Daniel Kraus, sportlicher
Leiter bei der SGS, den enormen Wert, den Ostermeier in ihrer Zeit im Verein hatte. „Sie hat großen
Anteil an unserer erfolgreichen Bundesligageschichte und bleibt als harte Arbeiterin mit klarer Spielidee
auf dem Platz in Erinnerung. Neben dem Platz steht sie im besonderen Maße für den dualen Weg hier bei
uns, den sie mit ihrer Promotion abgeschlossen hat.“

Zum Abschied hat das scheidende SGS-Urgestein noch eine Botschaft „an alle, die für die SGS arbeiten –
egal ob hauptberuflich oder im Ehrenamt, aber auch an die Fans: Danke für Eure Unterstützung! Ohne
Euch könnte so ein Verein nicht existieren. Macht weiter so, dann werdet ihr schnell wieder erstklassig
sein!