„Die Eurometropole verfügt bereits heute über eine außergewöhnlich leistungsfähige Wissenschafts- und Innovationslandschaft. Unser Ziel ist es, diese Potenziale stärker zu vernetzen und international sichtbar zu machen.“
Oberbürgermeister Uwe Conradt
Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit europäischer Strahlkraft
Im Rahmen des Forums wurden außerdem die Neuauflage der Eurometropole-Broschüre, eine grenzüberschreitende Wirtschaftsbroschüre sowie der gemeinsame Auftritt der Landeshauptstadt Saarbrücken, des Regionalverbands Saarbrücken und des Eurodistrict SaarMoselle auf der internationalen Immobilien- und Investitionsmesse EXPO REAL in München vorgestellt. Ziel ist es, die Region als attraktiven Wirtschafts-, Wissenschafts- und Investitionsstandort im Herzen Europas zu präsentieren.
Die Teilnehmenden hoben zudem die besondere Dynamik der Region in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation hervor. Auf beiden Seiten der Grenze entstehen derzeit bedeutende Investitionen in Zukunftsbranchen – von der Transformation der Stahlindustrie und der Entwicklung klimaneutraler Produktionsverfahren über neue Energietechnologien bis hin zu Industrie- und Innovationsprojekten im Raum SaarMoselle.
Gleichzeitig verfügt die Eurometropole mit der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar), dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, der Deutsch-Französischen Hochschule sowie zahlreichen Forschungseinrichtungen und Hochschulpartnern in Deutschland und Frankreich über einen Wissenschafts- und Innovationsstandort mit internationaler Strahlkraft.
„Die Eurometropole verfügt bereits heute über eine außergewöhnlich leistungsfähige Wissenschafts- und Innovationslandschaft. Unser Ziel ist es, diese Potenziale stärker zu vernetzen und international sichtbar zu machen. Mit dem Runden Tisch Wissenschaft haben wir dafür einen wichtigen Grundstein gelegt“, so Oberbürgermeister Uwe Conradt.
Gemeinsame Vermarktung und positive Entwicklung der Region
Ein weiterer Schwerpunkt des Forums war die gemeinsame Vermarktung der Region. Die Teilnehmenden hoben hervor, dass die Region das Potential hat, durch Zusammenarbeit und die Erlangung von Sichtbarkeit mehr zu erreichen.
Mit ihrer einzigartigen Verbindung aus deutscher und französischer Kultur, Gastronomie, Geschichte, Natur und Lebensart bietet die Eurometropole ein Profil, das in Europa nahezu einzigartig ist. Die Zusammenarbeit im Bereich Tourismus und Standortmarketing soll deshalb weiter ausgebaut werden.
Die Eurometropole versteht sich dabei nicht nur als Wirtschafts- und Wissenschaftsraum, sondern auch als attraktiver Lebens- und Erlebnisraum für Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher, Fachkräfte und Unternehmen.
Gesellschaftliches Engagement als Fundament der Eurometropole
Die Teilnehmenden unterstrichen darüber hinaus, dass die Eurometropole auf einem starken gesellschaftlichen Fundament aufbaut. Städtepartnerschaften, Vereine, Schulen, Kulturinstitutionen, Sportvereine sowie zahlreiche ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger gestalten seit Jahrzehnten das deutsch-französische Miteinander und machen die Grenzregion zu einem gelebten europäischen Raum.
„Die Eurometropole ist weit mehr als ein Kooperationsprojekt. Sie ist Ausdruck einer gelebten deutsch-französischen Partnerschaft und baut auf dem Engagement tausender Menschen auf, die den Austausch über Grenzen hinweg seit Jahrzehnten gestalten“, sagte Oberbürgermeister Uwe Conradt.