• 13:57

    Vorteile bei Zverev

    In einem Duell der Generationen, wobei Alexander Zverev erst vor rund eineinhalb Monaten 29 Jahre alt geworden ist, hat der Deutsche die Vorteile auf seiner Seite. Im Gegensatz zu Rafael Jodar hat die Nummer drei der Welt deutlich weniger Spielzeit bislang gesammelt. Einzig gegen Quentin Halys musste Zverev einen Satz abgeben. Dazu kommt die große Erfahrung aus 40 bisherigen Grand-Slam-Teilnahmen, die vor allem in der zweiten Woche überaus hilfreich sein dürfte. Allerdings ist der Iberer nicht zu unterschätzen. Vor allem mental scheint der 19-Jährige sehr stark zu sein. So konnte er erst gegen Alex Michelsen einen 1:2-Rückstand noch drehen und die nächsten beiden Sätze jeweils mit 6:3 gewinnen, ehe der Youngster auch gegen seinen Landsmann Pablo Carreño Busta klar zurücklag. Nachdem die ersten beiden Durchgänge jeweils mit 6:4 an Carreño Busta gingen, drehte Jodar auf und schmiss den 34-Jährigen nach einem 6:1, 6:2 und 6:2 aus dem Turnier. Somit dürfte auch Zverev vor dem Jungspund gewarnt sein.

  • 13:49

    Breakout-Jahr für Jodar

    Bis zum Beginn dieses Jahres war Rafael Jodar nahezu ausschließlich auf der Challenger-Tour unterwegs. Nach seinem Sieg Mitte Dezember bei den Next-Gen-Finals folgte ein nahezu kometenhafter Aufstieg des 19-Jährigen. Als Qualifikant zog der Iberer bis in Runde zwei der Australian Open ein, ehe er dort mit 0:3 gegen Jakub Menšik verlor. Anschließend konnte er sich zwar für weitere ATP-Turniere qualifizieren, doch die tiefen Runs blieben aus. Erst mit dem Auftakt in die Sandplatzsaison explodierte Jodar. Sein erstes ATP-Turnier auf Sand gewann er gleich sehr souverän in Marrakesch. Im Anschluss ging es in Barcelona bis ins Halbfinale, ehe in Madrid ein Viertelfinal-Aus gegen Jannik Sinner folgte. Auch in Rom gab es eine Niederlage unter den besten Acht. Dennoch ist es ein überragendes Abschneiden des Madrilenen, der sich durch seine starken Auftritte bis auf Rang 29 der ATP-Liste vorgearbeitet hat.

  • 13:40

    Krönung im 41. Anlauf?

    Für Alexander Zverev standen die Chancen auf einen Grand-Slam-Titel nie so gut wie beim Turnier von Roland Garros im Jahr 2026. Die beiden Überflieger der letzten Jahre, Jannik Sinner und Carlos Alcaraz, stehen aus unterschiedlichen Gründen nicht im Viertelfinale. Somit können die beiden Rivalen den gebürtigen Hamburger nicht mehr stoppen. In seinen 40 Anläufen, eine der begehrten vier Trophäen gen Himmel zu recken, gab es unter anderem drei Finalteilnahmen. Dazu unzählige Halbfinals, darunter alleine vier aufeinanderfolgende Semifinals in Paris zwischen den Jahren 2021 und 2024. Ein möglicher Erfolg würde den Ort seiner womöglich bittersten Stunden, die schwere Fußverletzung, die sich Zverev 2022 gegen Rafael Nadal zuzog, zu einem Ort der Freude verwandeln. Damit dies jedoch gelingt, muss erst einmal Rafael Jodar bezwungen werden.

  • 13:26

    Favoritensterben in Paris

    Eine der spektakulärsten Ausgaben der French Open befindet sich bereits in der zweiten Turnierwoche. Nach dem Rückzieher von Carlos Alcaraz schien der nächste Grand-Slam-Titel für Jannik Sinner bereits besiegelt. Doch völlig unerwartet flog der Südtiroler im Duell mit Juan Manuel Cerúndolo, trotz einer 2:0-Satzführung und einem 5:1 im dritten Durchgang, raus. Allerdings ist nicht nur die Nummer eins der Welt im bisherigen Verlauf herausgeflogen. Neben dem Italiener erwischte es auch bereits Novak Djokovic, Ben Shelton, Daniil Medvedev, Taylor Fritz, Alex de Minaur und Alexander Bublik, sodass nur noch drei der zehn bestgesetzten Spieler dabei sind. Mit Felix Auger-Aliassime und Flavio Cobolli treffen die Nummer vier und die Nummer zehn der Setzliste im Viertelfinale am morgigen Mittwoch aufeinander. Alexander Zverev, die Nummer drei der ATP-Rankings, trifft unterdessen auf Rafael Jodar.

  • 13:15

    Herzlich willkommen

    Hallo und herzlich willkommen zum ersten Viertelfinale der French Open 2026! Im Anschluss an die Partie zwischen Elina Svitolina und Marta Kostyuk starten Rafael Jodar und Alexander Zverev in ihr Match.