Tanker der russischen Schattenflotte vor Frankreichs Küste eingetroffen
Ein von der französischen Marine im Atlantik aufgebrachter Tanker der russischen Schattenflotte ist am Dienstag vor der französischen Küste eingetroffen. Er befindet sich in der Bucht von Douarnenez in der Bretagne, wie ein AFP-Journalist beobachtete. Der mit Sanktionen belegte Frachter soll mit Blick auf die laufenden Ermittlungen der französischen Staatsanwaltschaft zunächst festgehalten werden.
Der Tanker „Tagor“ war am Sonntagmorgen mehr als 700 Kilometer vor der Küste mit Unterstützung Großbritanniens und weiterer Partner gestoppt worden. Es war die vierte Festsetzung dieser Art durch Frankreich im Kampf gegen die sogenannte russische Schattenflotte. Macron postete ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Soldat von einem Hubschrauber auf das Deck des Schiffes abgeseilt wird.
Totenzahl nach russischem Angriff auf Dnipro steigt auf elf
Nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine ist die Zahl der Toten in der südöstlichen Großstadt Dnipro auf elf gestiegen. Die Leichen eines achtjährigen Jungen und einer Frau seien aus den Trümmern eines zerstörten vierstöckigen Gebäudes geborgen worden, teilte der Gouverneur der Region, Oleksandr Hanscha, mit. Unter den Todesopfern befinde sich auch ein dreijähriger Junge. Zudem seien in Dnipro bei dem nächtlichen Angriff 37 Menschen verletzt worden. In der Hauptstadt Kiew wurden bei den russischen Luftangriffen den Behörden zufolge mindestens vier Menschen getötet.
Ukrainische Drohnen setzen südrussische Raffinerie in Brand
Ukrainische Drohnen haben in der Nacht die Raffinerie Ilski im Süden Russlands beschädigt. In der Raffinerie, rund 50 Kilometer von der Millionenstadt Krasnodar entfernt, sei ein Feuer nach dem Drohnenangriff ausgebrochen, teilte der Krisenstab der Region auf Telegram mit. Verletzte gebe es nicht, hieß es.
Die Raffinerie ist eine der größten Ölverarbeitungsanlagen im Süden Russlands. Noch 2022, im ersten Jahr des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Kriegs gegen die benachbarte Ukraine, hatte die Raffinerie in Ilski laut Medienberichten eine Verarbeitungskapazität von 6,6 Millionen Tonnen Öl im Jahr. Seither wurde die Anlage mehrfach von ukrainischen Drohnen angegriffen und beschädigt. Kiew attackiert systematisch die russische Ölindustrie, um den angreifenden Truppen die Treibstoffversorgung und dem Kreml die Kriegsfinanzierung insgesamt zu erschweren.
Im Video | Russland und Ukraine liefern sich heftige Gefechte
Player wird geladenQuelle: t-online
Putins Armee setzt wohl Hyperschallrakete Zirkon ein
Bei den nächtlichen Angriffen der russischen Armee gegen die Ukraine setzten Putins Truppen unter anderem acht Hyperschallraketen vom Typ Zirkon ein. Das berichtete das ukrainische Militär auf seinem Telegram-Kanal. Die Hyperschallrakete trägt die Bezeichnung SS-N-33 und wird von Kriegsschiffen abgefeuert.
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