Mit einer Razzia in Remscheid und Solingen sind Ermittler einem Terrorverdacht im absoluten Frühstadium nachgegangen. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass ein 25-jähriger Syrer aus Remscheid versucht habe, Kontakt zur Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) aufzunehmen, sagte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf auf Anfrage. Durchsucht wurden seine Wohnung in Remscheid und die seiner Eltern in Solingen, beide am frühen Dienstagmorgen (2. Juni 2026).

Der Tatvorwurf laute „Verdacht der Aufnahme von Beziehungen zur Begehung einer terroristischen Straftat“. Es handele sich um einen Anfangsverdacht. Für den Beschuldigten, der derzeit vernommen werde, gelte die Unschuldsvermutung, sagte die Sprecherin. Das weitere Vorgehen hänge vom Ergebnis der Vernehmung und der Durchsuchungen ab.

Die in Solingen wohnhaften Eltern des Beschuldigten werden laut Generalstaatsanwaltschaft als Zeugen vernommen. Festgenommen sei bisher niemand, teilte die Sprecherin am Dienstagnachmittag mit. Weitere Einzelheiten könnten eventuell am Mittwoch bekanntgegeben werden.