Das diesjährige Mozartfest Augsburg mit dem Titel „Herzenssache“ ist am Sonntag zu Ende gegangen. Die Mozartfest-Jubiläumsausgabe hinterlasse eine außergewöhnlich erfolgreiche Bilanz, so die Stadt Augsburg. „Die Resonanz bei Publikum und Künstlerinnen und Künstlern war überwältigend: So gut wie alle Konzerte waren ausgebucht.“
Das Konzept des Festivals – „höchste musikalische Qualität in Verbindung mit herausragenden Persönlichkeiten“ – habe sich bewährt. Diese Linie, die seit 2017 unter der künstlerischen Leitung von Simon Pickel verfolgt wird, wurde für Team, Gäste und Publikum zur „Herzenssache“. Vom filigranen Kammermusikabend über klanggewaltige Orchesterkonzerte bis zur großen Oper, von „klassisch“ Klassischer Musik bis zu ungewöhnlichen Fusionen und zeitgenössischen Neuinterpretationen – das vielfältige Programm spiegelt die künstlerische Vielfalt wider, die das Festival auszeichnet.
Für die kommenden Jahre sei geplant, die „bewährte Herangehensweise“ fortzuführen, gleichzeitig sollen aber auch neue künstlerische Experimente gewagt werden. „Neben den bekannten Namen der Klassikwelt begibt sich das Mozartfest zukünftig vermehrt auch auf eine Entdeckungsreise mit intimeren und experimentelleren Projekten, die trotz allem musikalische Weltklasse verkörpern“, führt die Stadt Augsburg aus. Das Mozartfest Augsburg baue damit seine künstlerische Vielfalt weiter aus und lade das Publikum ein, gemeinsam Neues zu entdecken. Im Jahr 2027 findet das Mozartfest nach den Pfingstferien im Juni statt.
Allerdings noch in diesem Jahr können Musikfans mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern des Mozartfests zusammentreffen: Der Rias Kammerchor Berlin und die Akademie für Alte Musik Berlin präsentieren am Sonntag, 10. Dezember, um 19 Uhr, in der Kirche St. Anna Händels Oratorium „Messiah“. Unter der Leitung von Justin Doyle erklingt einer der bekanntesten und stimmungsvollsten Adventsmusiken überhaupt als Weihnachtskonzert der Mozartstadt Augsburg. Tickets sind ab sofort unter mozartstadt.de erhältlich.
AZ