Das Thema betrifft in Deutschland Millionen Bürgerinnen und Bürger: die Rente. Laut Deutscher Rentenversicherung leben aktuell mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in der Bundesrepublik. Der Großteil bezieht nach vielen Jahren harter Arbeit eine staatliche gesetzliche Rente.

Rente in Deutschland: Steigen die Beiträge, während die Auszahlungen künftig sinken?

Viele Millionen Menschen arbeiten dagegen auf ihre eigene Rente hin, während Experten reihenweise alarmieren, ob Deutschland das aktuelle Rentenniveau von 48 Prozent halten kann. Oder ob die Renten-Auszahlungen weiter sinken, während zumindest bezweifelt wird, ob die Beiträge aus dem Bruttolohn auch künftig 18,6 Prozent betragen werden. Oder ob die Beiträge stattdessen steigen.

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Nicht nur der fragile Beitragssatz bietet zum Thema Rente Zündstoff. Sondern auch die Frage, wieviel den zukünftigen Rentnerinnen und Rentnern an Geld bleibt. Also wieviel sie am Ende eines Monats nach dem Renteneintritt vom Staat wirklich auch ausbezahlt bekommen. Wie der „Stern“ Anfang des Jahres schrieb, bekamen laut Berechnungen des Nachrichtenmagazins Rentner in Ostdeutschland im Schnitt 1350 Euro im Monat, während in westlichen Bundesländern pro Rentner gerade mal durchschnittlich 1160 Euro monatlich ausgezahlt wurden.

In Deutschland bekommen Rentner wenig staatliche Rente

Das ist wenig. Auch im internationalen Vergleich, da zum Beispiel Rentner in Dänemark durchschnittlich 2545 Euro staatlich geförderte Rente pro Monat haben. In Deutschland verschärft sich das Problem dagegen unter anderem, weil die Bevölkerung immer älter wird. Ein Hinweis: Laut Statistischem Bundesamt wird 2035 geschätzt jeder vierte Mensch in der Bundesrepublik älter als 67 Jahre alt sein. Heißt: Im Verhältnis zueinander zahlen weniger in die Rentenkasse ein, aber mehr werden eine Rente beziehen.

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Diese Rechnung wird laut Experten nicht aufgehen. Deswegen läuft eine regelrecht polarisierende Debatte, ob das Renteneintrittsalter langfristig von 67 auf 70 Jahre angehoben werden soll – wie es etwa die Dänen vormachen. Wie überschaubar die Renten hierzulande für sehr viele der aktuell etwa 21 Millionen Rentner sind, veranschaulicht indes eine offizielle Statistik.

Rente in Deutschland: Höhe der gesetzlichen Altersrente ist für viele Rentner überschaubar

Ihr Titel ist: Höhe der gesetzlichen Altersrente. Veröffentlicht auf dem sogenannten Demografieportal, einer Website von Bund und Ländern. Die Berechnungen stammen demnach vom Deutschen Rentenversicherung Bund und beziehen sich auf das Jahr 2022. Aktuellere Zahlen gibt es offenbar nicht. Dennoch dürften die genannten Zahlen auf viele aktuelle Rentner zutreffen. Es geht um die Höhe des Rentenzahlbetrags nach Geschlecht.

Demzufolge bekamen zum Erhebungszeitpunkt nur 3,0 Prozent aller Rentner und nur 0,2 Prozent aller Rentnerinnen mehr als 2400 Euro gesetzliche Rente im Monat. 19 Prozent aller männlichen Rentner lagen demnach bei 1800 bis 2400 Euro Rente monatlich, was zudem auf nur 3,0 Prozent der Rentnerinnen zutraf. Zwischen 1200 und 1800 Euro Rente erhielten 37 Prozent der Rentner und 19 Prozent der Rentnerinnen.

Viele Rentner in Deutschland bekommen weniger als 600 Euro Rente im Monat

Nur 600 bis 1200 Euro Rente im Monat gab es laut der Quelle für 23 Prozent aller Rentner und für sage und schreibe 44 Prozent aller Rentnerinnen. Besonders bitter: 18 Prozent aller Rentner und bemerkenswerte 33 Prozent aller Rentnerinnen erhielten zum Erhebungszeitpunkt laut Deutscher Rentenversicherung weniger als 600 Euro gesetzliche Rente im Monat.