Verkehrsprognose vor freien Tagen

Fronleichnam: ADAC warnt vor Staus auf der A4 bei Aachen

Aktualisiert am 03.06.2026 – 05:47 UhrLesedauer: 2 Min.

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Fahrzeuge im Stau: (Symbolbild) Vor Fronleichnam drohen auf der A4 bei Aachen lange Wartezeiten. (Quelle: Roberto Pfeil)

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Viele Reisende starten vor Fronleichnam ins lange Wochenende. Auf der A4 bei Aachen drohen am Mittwochnachmittag lange Verzögerungen.

Vor Fronleichnam haben der ADAC und die Autobahn GmbH für Mittwoch, 3. Juni, erhebliche Verkehrsbehinderungen auf den Autobahnen vorhergesagt. Besonders betroffen ist aus Sicht der Region Aachen die A4 zwischen Aachen, Köln und Olpe.

Die größte Staugefahr erwartet der ADAC zwischen 13 und 18 Uhr. Dann treffen Berufspendler und erste Kurzurlauber aufeinander. Auch die Autobahn GmbH rechnet bundesweit mit erheblichen Verkehrsbehinderungen am Mittwochnachmittag. Am Feiertag selbst dürfte der Reiseverkehr nur leicht erhöht sein. Für das anschließende Wochenende wird jedoch wieder mehr Verkehr erwartet.

Mittwoch vor Fronleichnam: staureichster Tag 2025

ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold empfiehlt, möglichst auf die Abendstunden auszuweichen oder erst am Donnerstagmorgen zu starten. Der Mittwoch vor Fronleichnam habe in Nordrhein-Westfalen zu den zehn staureichsten Tagen des Jahres 2025 gezählt. Zudem gebe es mittwochs im Durchschnitt die meisten Staumeldungen, Staukilometer und Staustunden.

Die geringsten Verkehrsstörungen erwartet der ADAC am Feiertag selbst. Auch der folgende Freitag habe 2025 bislang weniger Verkehr verzeichnet als durchschnittlich. Bei gutem Wetter könnten jedoch an Fronleichnam sowie am Samstag und Sonntag viele Tagesausflügler auf den Straßen in Richtung Naherholungsgebiete unterwegs sein.

Ab Sonntag wird wieder mehr Stau erwartet

Ab Sonntagmittag steigt laut ADAC die Gefahr von Staus wieder an. Grund dafür ist unter anderem das Ende der Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg. In Nordrhein-Westfalen rechnen die Verkehrsexperten zwar mit mehr Verkehr als an anderen Sonntagen, das Staupotenzial gelte aber nicht als außergewöhnlich hoch.

Für Reisende aus der Region Aachen spielt zudem der Grenzübergang Lichtenbusch eine wichtige Rolle. Wer nach einem Kurzurlaub in Belgien oder den Niederlanden zurückkehrt, muss laut ADAC mit Wartezeiten an den Grenzen rechnen. Als besonders betroffen nennt der Automobilclub die A44 am Grenzübergang Lichtenbusch sowie die A3 bei Emmerich-Elten und die A4 am Grenzübergang Vetschau.

Zu den staugefährdeten Strecken zählt der ADAC neben den Ballungsraumautobahnen auch die Verbindung Aachen–Köln–Olpe auf der A4. Erhöhtes Staupotenzial sieht der Club außerdem auf der A1, A2, A3, A45, A46 und A57. Baustellen mit reduzierter Fahrstreifenanzahl gelten häufig als Schwerpunkte der Staubildung.

ADAC: Staurisikokarte vom 1. bis 7. Juni

Die Autobahn GmbH empfiehlt, sich vor Reiseantritt über Baustellen und Sperrungen zu informieren. Dafür stellt sie für den Zeitraum vom 1. bis 7. Juni eine Staurisikokarte mit besonders gefährdeten Baustellenabschnitten bereit. Zudem erinnert sie Autofahrer daran, bei stockendem Verkehr oder Stau eine Rettungsgasse zu bilden. Reisende sollten ausgeruht starten, ausreichend Getränke und Verpflegung mitnehmen, regelmäßige Pausen einplanen und sich nach Möglichkeit beim Fahren abwechseln.

Wer bei Stau auf Landstraßen ausweichen will, gewinnt laut ADAC meist nur wenig Zeit. Alternativrouten seien oft schnell überlastet, während der prognostizierte Zeitvorteil häufig nur wenige Minuten betrage.