French Open in Paris
Plötzlich wird es laut: Wilde Phase – fliegt der nächste Star raus?
Aktualisiert am 03.06.2026 – 16:43 UhrLesedauer: 4 Min.
Fokussiert: Félix Auger-Aliassime will zum ersten Mal ins Halbfinale der French Open einziehen. (Quelle: IMAGO/Pawel Andrachiewicz/imago-images-bilder)
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Der letzte verbliebene Mitfavorit neben Alexander Zverev trifft auf einen Italiener in Topform. Wer schafft es ins Halbfinale?
In Paris rückt das Feld immer weiter zusammen. Mit Félix Auger-Aliassime steht nach Alexander Zverev der in der Weltrangliste am besten platzierte verbliebene Spieler im Turnier. Der Kanadier, derzeit Nummer vier der Welt, trifft nun auf Flavio Cobolli. Der Italiener, an Position zehn gesetzt, spielte bislang ebenfalls stark auf in der französischen Hauptstad und will erstmals in seiner Karriere das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers erreichen.
Félix Auger-Aliassime – Fabio Cobolli 3:2
1. Satz, 3:2 – Das ist jetzt wirklich immer noch sehr wild. Cobolli lässt aber immer wieder was liegen. Auger-Aliassime lockt ihn mit einem Stopp ans Netz, er muss ihn eigentlich „nur“ longline an ihm vorbeispielen – bleibt aber im Netz hängen. „FAA“ legt einen Service-Winner nach – und leistet sich dann einen Vorhand-Fehler. Was folgt dann? Ein Aufschlag-Winner, dann der erste Doppelfehler der Partie. Puh. Cobolli kann daraus aber keinen Profit schlagen. Mit einem Aufschlag-Winner holt sich „FAA“ letztlich das Spiel.
1. Satz, 2:2 – Huch! Was war da los? Cobolli spielt eine Vorhand longline, „FAA“ geht hin – aber durch den heute starken Wind springt der Ball unter seinem Schläger hindurch. Die Bedingungen werden zunehmend schwierig. Duch einen weiteren Vorhand-Fehler des Kanadiers stellt Cobolli auf 2:2.
1. Satz, 2:1 – Die erste lange Rally der Partie, 22 Schläge tauschen die beiden aus. Cobolli spielt dabei viel über die Vorhand, scheint sich da etwas für seinen Gegner überlegt zu haben. So landet „FAA“ mal wieder mit einer eigenen Vorhand im Aus. Das Publikum raunt auf. Auger-Aliassime legt er einen Aufschlag mit 193 Stundenkilometern nach, Cobolli leistet sich im weiteren Verlauf der Rally dann selbst einen Vorhand-Fehler. Da ist jetzt schon viel Unerzwungenes dabei auf beiden Seiten. Eine weitere „FAA“-Rückhand ins Netz, und Cobolli hat die nächste Break-Chance. Der Kanadier schlägt mit einem Vorhand-Winner zurück. Und wieder unterläuft Cobolli ein einfacher Fehler. Dabei zieht er vorher das Tempo gut, pfeffert seinem Gegner einen Vorhand-Cross nach dem anderen entgegen. Was bringt es aber, wenn er den Drop-Shot am Netz dann nicht auf die andere Seite bringt? Noch mehrfach geht es über Gleichstand. Mit einem Service-Winner stellt er auf Vorteil und bringt sein Aufschlagspiel dank einer Rückhand doch noch durch.
1. Satz, 1:1 – Erneut trifft Auger-Aliassime den Ball nur mit dem Rahmen, kann auch gegen Cobollis zweiten Aufschlag nichts ausrichten. Aber auch beim Italiener sitzen die Bälle noch nicht ganz. Dann gelingt ihm ein Vorhand-Winner zum 30:30. Auger-Aliassime zieht das Tempo an, will einen Stopp einstreuen – landet aber im Netz. Cobolli will mitgehen, versucht es selbst mit einem Stopp, den Auger-Aliassime aber erläuft und ins leere Feld abschließt. Dann landet Cobolli im Aus – und sein Gegner hat direkt die Chance zum Re-Break. Es gelingt ihm, weil sich auch der Italiener den nächsten Fehler leistet.
