Es war ein Dienstag im Februar, als für Kenneth Schmidt die schlimmste Phase seiner noch jungen Profikarriere begann. Die erste Trainingseinheit nach dem Karnevalswochenende neigte sich ihrem Ende entgegen, da ging der Innenverteidiger von Fortuna zu Boden, blieb dort unter besorgten Blicken seiner Teamkameraden liegen und wurde kurz darauf mit Tränen im Gesicht vom Platz gefahren. Tags darauf bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen: Der gebürtige Freiburger hatte sich einen Kreuzbandriss zugezogen.