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Die NBA macht Ernst mit ihren Europa-Plänen! Während in den USA die Finals laufen, treiben die Verantwortlichen hinter den Kulissen eines der größten Basketball-Projekte der vergangenen Jahrzehnte voran. Die geplante NBA Europe soll bereits in knapp zwei Jahren starten und das Interesse daran ist offenbar riesig.
NBA-Commissioner Adam Silver (64) lieferte vor dem Auftakt der Finalserie zwischen den San Antonio Spurs und den New York Knicks ein vielversprechendes Update. Der Liga-Boss erklärte, dass die Planungen für die neue Europa-Liga „voll im Zeitplan“ liegen. Das Ziel bleibt unverändert: der Start zur Saison 2027/28.
Besonders bemerkenswert: Laut Silver ist das Interesse potenzieller Investoren sogar „rekordverdächtig“. Bis Ende Juni müssen die finalen Bewerbungen für die Franchises eingereicht werden.
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Nach aktuellem Stand soll die Liga aus 16 Teams bestehen. Zwölf Franchises erhalten einen festen Platz, vier weitere Teams können sich sportlich qualifizieren. Als mögliche Standorte gelten unter anderem Berlin, Paris, London, Madrid, Mailand und Rom.
„Es ist unsere Hoffnung und Erwartung, dass die Liga in der Saison 2027/28 in Europa an den Start gehen wird“, sagte Silver. „Wir sind auf Kurs. Die finalen Gebote der Franchises müssen bis Ende dieses Monats eingereicht werden. Wir haben ein rekordverdächtiges Interesse verzeichnet und blicken voller Begeisterung auf die sich bietenden Möglichkeiten sowie auf die enge Zusammenarbeit mit der FIBA.“
Damit rückt erstmals auch ein NBA-Team in Deutschland in greifbare Nähe. Gerade Berlin gilt aufgrund seiner Größe, Infrastruktur und Basketball-Tradition als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für einen festen Standort.
Fußball-Klubs sollen mitmischen
Besonders spannend: Die NBA denkt offenbar größer als nur an klassische Basketballvereine. Auch Fußballklubs wie Paris Saint-Germain, Inter Mailand oder der AC Mailand wurden bereits kontaktiert und könnten eigene Teams stellen.
Parallel laufen weiter Gespräche mit der EuroLeague. Silver betonte zwar, dass man eine Verzahnung anstrebt, machte aber auch klar: „Wir hoffen, einen Weg zu finden, diese Aktivitäten mit der EuroLeague zu verbinden. Wir werden jedoch so oder so weitermachen.“
Während in Nordamerika noch über neue Teams in Seattle oder Las Vegas diskutiert wird, nimmt das Europa-Projekt immer konkretere Formen an. Für deutsche Fans könnte das bald NBA-Basketball direkt vor der Haustür bedeuten.